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Dienstag, 16.03.2010
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TUS Koblenz

TuS Koblenz verliert 2:0 bei Rot Weiß Oberhausen
Jetzt wird es ganz eng für die Schängel-Kicker
Eric Fischer.
Rot-Weiß Oberhausen ist im Abstiegskampf gegen einen direkten Konkurrenten ein Big Point gelungen. Die Hausherren, die zuvor nur fünf Punkte aus den letzten 13 Spielen sammeln konnten, siegten dank des zweiten Doppelpacks von Moritz Stoppelkamp binnen einer Woche letztlich nicht unverdient mit 2:0 und verschafften sich dadurch eine vielversprechende Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt. Koblenz, das sich offensiv ohne Durchschlagskraft präsentierte, rutschte auf den letzten Platz ab. Auf Koblenzer Seite veränderte TuS-Coach Petrik Sander seine Startelf im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen den FC Augsburg auf vier Positionen und setzte auf eine etwas offensivere Variante. Yelldell kehrte nach seinem Innenbandriss für Paucken ins Tor zurück. Skeraj, Skela und Rahn ersetzten Forkel, Hartmann und Gunkel. Bei ungemütlichen, nasskalten äußeren Bedingungen erwischte Koblenz den besseren Start in das Kellerduell und war bemüht, den offensiven Auftrag seines Trainers umzusetzen. Kapllani konnte zunächst aus einer missglückten Kopfballrückgabe von Schlieter kein Kapital schlagen (4.), ehe sich Lense früh die große Möglichkeit zur Gästeführung bot. Nach einem Eckstoß von Krontiris herrschte Verwirrung vor Semmlers Tor. Lense kam acht Meter vor dem Kasten frei zum Schuss, traf aber eines der vielen kurz vor der Linie postierten Abwehrbeine (7.). Es war die einzige hochkarätige Möglichkeit der Gäste in der Anfangsphase, die über eine Handvoll Standards nicht hinauskamen. RWO zeigte sich erstmals nach 14 Minuten in der Offensive. Stoppelkamp setzte sich schön gegen Lense durch, bereitete Yelldell aus 16 Metern aber keine großen Probleme. Das Kellerduell geizte in der Folge mit Höhepunkten. Bei Schneeregen gingen beide Teams engagiert zu Werke, ließen im Spiel nach vorne aber Kreativität und die nötige Durchschlagskraft vermissen. In der Folge tat sich erst einmal wenig. Die Kontrahenten beharkten sich im Mittelfeld, ohne dass sich eine Elf nennenswerte Vorteile erarbeiten konnte. So war es durchaus überraschend, dass Oberhausen plötzlich in Front ging. Nach einem weit nach vorne geschlagenen Ball von Schmidtgal unterlief Geißler beim Klärungsversuch ein kapitaler Schnitzer, und Terranova war plötzlich durch. Der kleine Angreifer versuchte, die Kugel per Kopf an Yelldell vorbeizulegen. Der Schlussmann bekam zwar noch die Finger an den Ball, doch Stoppelkamp war zur Stelle und staubte mühelos zum 1:0 ab (29.). Das Tor gab den Hausherren etwas Auftrieb. Kaya prüfte Yelldell mit einem Drehschuss vom linken Strafraumeck (34.), ehe es nach der folgenden Ecke um ein Haar 2:0 geheißen hätte. Kruses Kopfball landete allerdings am Querbalken (35.). Kurz vor der Pause war es dann Stoppelkamp, der die letzte große Möglichkeit des ersten Abschnitts vergab. Von Terranova - der sich die Kugel ungestraft mit der Hand vorlegte - bedient, tauchte der Torschütze frei vor dem TuS-Keeper auf, schaffte es jedoch nicht, Yelldell zu tunneln (43.). Beide Trainer reagierten zur Pause. Embers kam für Kruse, bei den Gästen ersetzte Pourie Rahn. Die Partie wurde schwungvoller. Nachdem Krontiris (49.) und Terranova (51.) deutlich verzogen hatten, passte Kapllani geschickt in den Lauf von Pourie, der im Sechzehner gerade noch von Pappas gestoppt wurde (51.). Augenblicke später hatte RWO-Keeper Semmler Glück, dass die Gäste von seinem Aussetzer in Folge eines Eckballs nicht profitieren konnten (52.). Das Match verflachte zwischenzeitlich immer wieder, ohne dass beide Teams aufhörten zu kämpfen. Die TuS probierte im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles, vermochte es jedoch nicht, RWO an den eigenen Strafraum zu fesseln. Die Hausherren hielten energisch dagegen und lauerten auf die entscheidende Konterchance, die sie nach 85 Minuten schließlich bekamen. Landers drosch die Kugel einfach nach vorne, wo Dzaka eigentlich die bessere Position hatte, sich kurz nach der Mittellinie aber von Stoppelkamp überraschen ließ. Der Angreifer eilte auf Yelldell zu, umkurvte den Schlussmann und traf mit links zum 2:0 - sein zweiter Doppelpack binnen einer Woche. Am Freitag spielt die TuS beim Tabellenvorletzten Ahlen, wird auch dieses Spiel verloren, sieht es ganz schlecht aus in Sachen Klassenerhalt.


Die Partie in Oberhausen war von Zweikämpfen betont.

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