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Museum schließt für mehrere Jahre Ausgabe 42/09 Bewusste Falschinformation? Mit großer Verwunderung habe ich diesen Artikel gelesen und frage mich wer solche falsche Informationen an die Presse gibt. Die Aussage: „die Kurfürstliche Burg wird mit einem Kostenvolumen von 9 Millionen Euro finanziert aus dem 150 Millionen Welterbeprogramm des Bundes, vollständig restauriert“ ist absolut falsch!! Was dem Stadtrat und den Ausschüssen bisher vorgelegt wurde ist ein Zuschuss vom Bund in Höhe von 2,9 Millionen Euro und 2,9 Millionen Euro vom Land. Aber auch die Stadt und damit die Bürger dieser Stadt müssen das fehlende Drittel aufwenden obwohl die Kassen bekanntermaßen mehr als leer sind. Gleichzeitig sollte man auch so ehrlich sein und sagen, dass die ursprünglichen Kosten noch wesentlich größer veranschlagt waren. Entweder baut man jetzt nicht fertig oder die Stadt muss später nochmals in die leeren Taschen greifen um das Werk zu vollenden. Ich jedenfalls finde es unredlich dem Bürger solche falschen Zahlen zu nennen um den Eindruck zu machen, „es kostet uns ja nichts“. Wolfgang Spitz Vorsitzender CDU Stadtverband Boppard Mitglied des Stadtrates
Museum Boppard schließt für mehrere Jahre Ausgabe 42/09 Wer die Ausstellungen zu Michael Thonet, Philipp Franz von Siebold, Engelbert Humperdinck, Rudolf Stang, Hans Jöres und zur Stadtgeschichte im Museum der Stadt Boppard noch sehen möchte, muss sich beeilen, denn das Museum schließt am 1. November für voraussichtlich 4 Jahre seine Türen. Die Kurfürstliche Burg wird mit einem Kostenvolumen von 9 Millionen Euro, finanziert aus den 150 Millionen Welterbeprogramm des Bundes, vollständig restauriert. Hierzu ist die vollständige Räumung der Burg erforderlich. Die Exponate werden sicher eingelagert. Eine geeignete alternative Ausstellungsmöglichkeit konnte nicht gefunden werden. Jeder der also jetzt noch bei freiem Eintritt die Sammlungen des Museums besuchen möchte, ist herzlich eingeladen. Infos unter www.museum-boppard.de
"Ruhebänke werden später aufgestellt" Ausgabe 33/09 In den letzten Jahren wurden diverse Veranstaltungen in Bad Salzig terminiert, um unseren Kurort für Gäste bzw. Besucher attraktiv erscheinen zu lassen. Anfang dieses Jahres gab es Hinweise bzw. ein Gerücht (?), dass die Ruhebänke an der Rheinfront nicht mehr aufgestellt werden. Bürgermeister Dr. Walter Bersch gab in der Presse am 24. April 2009 bekannt, dass die Ruhebänke „etwas später aufgestellt werden“, Grund sei die Sanierung des Rad- und Gehweges. Weiter heißt es in der Pressemitteilung: „In der vorletzten Maiwoche werden die Bauarbeiten fertiggestellt sein, so dass noch vor Juni 2009 die Ruhebänke in Bad Salzig wie gewohnt zum Verweilen einladen werden.“ Unser Ortsvorsteher Wolfgang Spitz hat sich nach einer Vielzahl von Anfragen Bad Salziger Bürger eingeschaltet und bei einer Nachfrage bei der Stadtverwaltung Boppard in Erfahrung gebracht, dass Mitte Juni 2009 eine Firma beauftragt wurde, den „sogenannten Sicherheitsstrich“ anzubringen, hiernach könnten die Ruhebänke aufgestellt werden. Wir haben jetzt Anfang August, keine Ruhebänke an der Rheinfront in Bad Salzig, die wenigen Gäste bzw. Besucher verweilen – wenn überhaupt – auf der Rheinmauer, traurig aber wahr ! Oswin Hohenbild Bad Salzig
Staatshilfe für den Autohersteller Opel Die nun vereinbarte Staatshilfe für den von Insolvenz bedrohten Autohersteller Opel ist ein Schlag ins Gesicht des Mittelstands“. Es kann nicht sein, dass die Politik aus Wahlkampfgründen nur in spektakulären Einzelfällen einseitig großen Unternehmen hilft, aber mittlere und kleine Firmen sterben lässt.“ Bei den geplanten Staatshilfen für Großunternehmen werden die Probleme mittelständischer und kleinerer Unternehmen völlig übersehen. In Deutschland muss etwa alle 15 Minuten ein Unternehmen Insolvenz anmelden. Davon betroffen sind vor allem die mittelständischen Unternehmen, die mit 99,7 Prozent aller Unternehmen den Motor und das Rückgrat unseres Wirtschaftssystems bilden. Als Sprecher der im Bauwesen tätigen Mittelständler möchte ich hervorheben, dass laut dem Institut für Mittelstandsforschung in diesen mittelständischen Firmen 66 Prozent aller Arbeitnehmer beschäftigt werden. Deren finanzielle Nöte werden jedoch nicht gesehen – mehr noch, auch die damit verbundene hohe Gefahr der Arbeitslosigkeit für die Mitarbeiter dieser Unternehmen wird nicht berücksichtigt. Während es gerade Großkonzerne mit deren Finanzgebaren sind, die für die augenblickliche Wirtschaftskrise verantwortlich zeichnen, werden nun genau diesen Firmen Steuergelder zur Rettung bereitgestellt. Das führt zu einer verfehlten Wirtschaftspolitik. Die geplanten Finanzspritzen verschaffen den Großunternehmen Wettbewerbsvorteile, mit denen mittelständische Unternehmen nicht mehr konkurrieren können. Ein negatives Beispiel aus der Vergangenheit ist die Pleite des Baukonzernes Philip Holzmann AG, der mit milliardenschweren Zuschüssen gerettet werden sollte und dennoch später Insolvenz anmelden musste. Trotz des Einsatzes von Steuer-Millionen konnten die Arbeitsplätze nicht gerettet werden. Die einseitige Subvention von Großunternehmen kann nicht der richtige Weg sein. Steuergelder müssen so angelegt werden, dass die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbessert werden und davon alle am Wirtschaftsprozess beteiligten Unternehmen profitieren können. Dr.-Ing. Heinrich Schroeter Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, München
"SPD-Ortsverein Hirzenach setzt auf Rainer Volk" Ausgabe 22/09 Der Schreiber dieses Textes hat offensichtlich keine Kenntnisse darüber, welche Themen der Ortsbeirat Hirzenach beraten hat und welche Empfehlungen gefasst wurden. Wird doch der Eindruck erweckt, als sei die Ausgestaltung des Kinderspielplatzes, des Grundstückes neben dem Gasthaus Hirsch und die Entbuschungsmaßnahmen nicht vom Ortsvorsteher und vom bisherigen Ortsbeirat aktiv angegangen worden. Dies ist so nicht zutreffend, wie aus nachfolgenden Ortsbeiratsbeschlüssen ersichtlich: Sitzung vom 03.01.2003: Der Ortsbeirat empfiehlt folgen Flächen zu entbuschen - Bereich entlang der K 126 (Hirzenach-Bad-Salzig) - Kernbereich des Propsteiberges Seit Anfang 2000: Jährlich bei den Vorschlägen zum Haushaltsplan des kommenden Jahres - Kosten für die Fertigstellung des Kinderspielplatzes basierend auf der Planung zur Neugestaltung des Kinderspielplatzes Ende der 90iger Jahre, die nie vollständig umgesetzt wurde Sitzung vom 30.10.2006: Der Ortsbeirat empfiehlt Planungskosten für die Umgestaltung des Grundstückes Rheinstr. 18 (neben Hotel Hirsch) einzustellen Leider wurden die vom Ortsbeirat empfohlenen Maßnahmen von der Verwaltung oft nur schleppend oder gar nicht umgesetzt. Der Ortsvorsteher hat, gemeinsam mit dem ganzen Ortsbeirat, wichtige Maßnahmen für Hirzenach angestoßen und sich nicht nur um den Propsteigarten gekümmert. Es ist legitim in Wahlkampfzeiten für die eigenen Kandidaten zu werben. Man sollte dabei jedoch bei der Wahrheit bleiben und nicht die Leistungen anderer herabwürdigen. Mitglieder des Ortsbeirates Hirzenach Anneliese Stein, Achim Wolf ,Jürgen Schuster, Hildegard Frohs
Fahrlässigkeit - oder Vergesslichkeit Ausgabe 04/09 Seit einigen Monaten ist auf der Strecke von St. Goar in Richtung Oberwesel Höhe Kammereck-Tunnel die Fahrbahn leicht aufgefräßt. Die Fahrbahn ist begrenzt von einem 20 cm hohen Bordstein, es folgt ein ca. 30-50 cm breiter Grünstreifen, danach der Berg. Es sind keine gelben Fahrbahnbegrenzungsstreifen, keine Mittellinie, keine Straßenbegrenzungspfosten, keine Katzenaugen am Berg angebracht nur eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h und ein Schild „Markierung fehlt“ aufgestellt. Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie fahren bei Dunkelheit, starker Regen und es kommen Ihnen 2 - 3 LKW entgegen. Man sieht auch bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h absolut nichts. Überall wo eine Gefahrenstelle ist (B9 Richtung Bad Salzig - Boppard) sind wenigstens gelbe Streifen auf die Fahrbahn geklebt. Selbst am Füßgängerübergang in Hirzenach sind an der Verkehrsinsel (B9 Bad Salzig in Richtung St. Goar) kleine Katzenaugen auf der Fahrbahn. Jede Baustelle muss ausreichend abgesichert werden. Wie kann es sein, dass sämtliche Orientierungsmerkmale für eine Fahrbahn entfernt werden und dies für so eine lange Zeit? Selbst ein Hinweis auf diesen Missstand bei der Polizeidienststelle Boppard blieb ohne Erfolg. Wann wird sich dort etwas ändern? Ute Reinelt
Gesamtverantwortung sollte gerade jetzt ausgeübt werden Über den Leserbrief des Bopparder Ortsvorstehers Martin Strömann habe ich mich doch sehr gewundert. Zum einen habe ich als Ortsvorsteher wie auch in den vergangenen Jahren eine Neujahrsrede gehalten die sicher nicht von Parteipolitik geprägt war. Warum er dann Parteipolitik hereininterpretiert, wird wohl mit der anstehenden Kommunalwahl zusammenhängen, bei denen anscheinend bei ihm aufgrund der letzten Wahlergebnisse die Nerven blank liegen. Ich jedenfalls versuche als Ortsvorsteher die Interessen meines Ortsbezirks unabhängig von der Partei wahrzunehmen, dies gebietet mir auch mein letztes Wahlergebnis, bei dem ich sicher nicht nur Stimmen aus meiner Partei bekommen habe. Gleichzeitig müssen nicht nur die Ortsvorsteher sondern auch die Stadträte einen Spagat machen. Wir sind alle Bürger der Stadt Boppard und wohnen gleichzeitig in einem Ortsbezirk den wir Heimat nennen. Die CDU war im übrigen nicht gegen eine Stadthalle, da wir einvernehmlich der Meinung waren, das auch der größte Ortsbezirk einen Versammlungsraum benötigt. Wir waren nur gegen den Bau einer Kongresshalle die uns noch teurer gekommen und aufgrund der Parksituation auch nicht angenommen worden wäre. Ich nehme für mich in Anspruch im Gegensatz zu Herrn Strömann nicht bei allen Millionenprojekten meine Hand gehoben zu haben, was mich bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage auch bestätigt. Als Bad Salziger werde ich nie begreifen warum wir in Buchenau einen Brunnen bohren mit ungewissem Erfolg und die bestehenden Quellen in Bad Salzig vernachlässigen sollen. Ich kann nur davor warnen mit Millionenausgaben zu prahlen wärend wir nicht wissen wie die Einnahmeseite der Stadt in den nächsten Jahren aussieht. Die Zeche bezahlen am Ende nicht ein Stadtratsmitglied, ein Ortsvorsteher oder ein Parteimitglied, sondern die Bürger unserer Stadt. Wir sollten gerade jetzt schauen ob wir uns mit Millionen verschulden dürfen, solange wir nicht wissen wie die Einnahmeseite aussieht. So denkt jeder Bauherr und auch jeder Unternehmer und Menschen die über anderer Leute Geld entscheiden, sollten erst recht so denken. Wolfgang Spitz Ortsvorsteher Bad Salzig Vorsitzender CDU Stadtverband Boppard 1. stellv. Vorsitzender CDU-Stadtratsfraktion
Zum Leserbrief "Trittbrettfahrerei lächerlich" von Herrn Michael Römer im Zusammenhang mit der aktuell noch durchgeführten Umfrage der CDU-Fraktion aus dem Ortsbeirat Buchholz zur DSL-Verfügbarkeit und zur gewünschten DSLNutzung in Boppard-Buchholz In dem von Herrn Römer verfassten Leserbrief werden offensichtlich ein paar Fakten, die auch Herrn Römer - als Vorsitzendem des SPD – Ortsvereins Buchholz-Udenhausen - bekannt sein sollten, bewusst falsch dargestellt. Fakt ist: 1. Der Ortsbeirat-Buchholz fasste am 17.09.2008 einen einstimmigen Beschluss (an dem u. a. auch Herr Römer als Mitglied des Ortsbeirates Buchholz beteiligt gewesen ist), dass zur Verbesserung der breitbandgebundenen DSL-Versorgung in Buchholz ggf. auch die Stadt Boppard Haushaltsmittel zur Verfügung stellen soll (- ggf. auch unter Berücksichtigung der zurzeit zur Verfügung stehenden Förderprogramme von Bund und Land, sofern die erforderlichen Investitions-Kosten für den weiteren Ausbau der DSL-Versorgung im Ortsbezirk Buchholz nicht allein von der Deutschen Telekom getragen werden). 2. Am 18.09.2008 führte Herr Bürgermeiser Dr. Bersch erstmalig, und dies so nebenbei bemerkt auch erstmalig für alle Mitglieder des Stadtrates, anlässlich der Bürgerversammlung in Buchholz aus, dass im Rahmen der Bauarbeiten zum Bau des Kreises auf der B 327 die Telekom sich nunmehr auch dazu bereit erklärt habe, bis an die Ortsrandgrenze von Buchholz eine Glasfaserleitung zu verlegen. In einem weiteren Bauabschnitt werde nachfolgend auch der Anschluss des neuen Gewerbegebietes „Hinter dem Hohenroth“ und später auch der Anschluss des Neubaugebietes „Casinostraße/Herrenstücke“ von der Telekom durchgeführt werden. Damit könne Buchholz nun endgültig und vollständig mit DSL versorgt werden. 3. Ausgelöst durch die zuvor mit der Verwaltungsspitze der Stadt kontrovers geführte Diskussion über den Wert und den Nutzen einer zukunftsträchtigen und damit breitbandgebundenen DSL-Verfügbarkeit in allen Ortsbezirken von Boppard (u. a. im Zusammenhang mit den mehrmals von mir in verschiedenen Ausschüssen der Stadt Boppard vorgebrachten Anregungen im Hinblick auf die mindestens seit Frühjahr 2008 bestehenden DSL-Förderprogramme von Bund und Land – und ergänzend auch dem geplanten Bau einer Sendeanlage in der Gemarkung Oppenhausen - zum weiteren Ausbau der von der Verwaltung bisher unterstützten „WiMax-Technologie“ im Niederkirchspiel) und der sich inzwischen häufenden Beschwerden über die bisherige DSLVerfügbarkeit in Buchholz erkundigte ich mich am 07.10.2008 u. a. auch beim zuständigen Sachbearbeiter der Deutschen Telekom über den Stand des von der Deutschen Telekom für Buchholz - und auch für die anderen Ortsbezirke aus dem Niederkirchspiel - bislang vorgesehenen DSLAusbauprogrammes. 4. Das Ergebnis meiner Recherche stellte ich am 12. 10. - und nachfolgend auch am 21.10.2008 detailliert und schriftlich - allen Mitgliedern des Ortsbeirates Buchholz, den Ortsvorstehern von Buchholz, Herschwiesen, Udenhausen und Oppenhausen zur Information - und natürlich auch Herrn Dr. Bersch zur weiteren Veranlassung zur Verfügung. 5. Über meine Informationen vom 12. bzw. vom 21.10.2008 erhielt Herr Bürgermeister Dr. Bersch im Übrigen auch nachweislich überhaupt erst Kenntnis davon, wer aktuell der zuständige Sachbearbeiter der Deutschen Telekom in der Frage des weiteren DSL-Ausbaus für die Telefonnetze in den Ortsbezirken des Niederkirchspiels der Stadt Boppard ist. 6. Mit der aktuell noch laufenden DSL-Umfrage in Buchholz soll, ganz allgemein gesehen, das Interesse der „Buchholzer“ an einem besser ausgebauten, breitbandgebundenen DSL-Netz in Buchholz ermittelt werden. Diese Information ist insbesondere im Hinblick auf die ggf. mit der Telekom noch abzuschließende „Kooperationsvereinbarung“ – mit besonderem Bezug auf den Ortsbezirk Buchholz - auch aus Sicht der Stadt Boppard - absolut wichtig. In diesem Zusammenhang nehme ich ergänzend Bezug auf ein Schreiben von Landrat Bertram Fleck vom 23.01.2008 an alle Ortsvorsteher und Bürgermeister im Kreisgebiet. In diesem Schreiben werden u. a. Handlungsempfehlungen gegeben, die von den Gemeinden angewandt werden sollten, um die breitbandgebundene DSL-Versorgung im ländlichen Raum insgesamt zu verbessern. Die erste der darin beschriebenen Maßnahmen ist, zunächst zu ermitteln, wie hoch das potentielle Interesse am Anschluss von DSL-Leitungen im jeweiligen Ortsbezirk ist. Da diese Erhebung von der Stadt Boppard für den Ortsbezirk Buchholz bislang aber noch nicht in Angriff genommen worden ist, führt aktuell die CDU-Fraktion aus dem Ortsbeirat von Buchholz die entsprechende DSL-Umfrage in Buchholz durch. 7. Fakt ist weiterhin, dass selbst heute, am 11.11.2008, noch nicht abschließend geklärt werden konnte, mit welchen zusätzlichen Investitionskosten die Telekom zurzeit kalkulieren muss, um das gesamte Ortsnetz von Buchholz auch tatsächlich DSL-tauglich ausbauen zu können. Die von Herrn Römer genannten 110.000 Euro haben mit den ergänzend (noch) erforderlich werdenden Ausbaukosten am Telefonnetz von Buchholz überhaupt nichts zu tun, und das weiß auch Herr Römer! 8. Daher ist noch immer nicht sichergestellt, dass Buchholz nun auch tatsächlich und endgültig mit einer breitbandgebunden DSL-Versorgung bestens versorgt werden wird, wie dies Herr Römer, mit Bezug auf die öffentlichen Äußerungen von Herrn Dr. Bersch, in seinem Leserbrief in der Rheinzeitung vom 11.11.2008 großspurig kundtut. Die Telekom wird den ergänzend erforderlich werdenden DSL-Ausbau in Buchholz mit großer Wahrscheinlichkeit aber nur dann auf eigene Rechnung durchführen, wenn sich die entsprechenden Investitionskosten für die Telekom auch amortisieren, andernfalls muss die Deckungslücke durch „Dritte“ (Bund, Land, Stadt) mitfinanziert werden; oder aber alles bleibt so wie es ist! 9. Schade, dass dem aktuellen SPD-Vorsitzendem aus dem Ortsverein Buchholz-Udenhausen zurzeit nicht Besseres einfällt, als die laufende DSL-Umfrage der CDU-Fraktion aus dem Ortsbeirat Buchholz in der von ihm dargelegten Form zu diskreditieren (- anstatt sich selbst aktiv an der Umfrage zu beteiligen) und über ihn abschließend auch noch der Versuch des SPD-Ortsvereins Buchholz-Udenhausen gestartet wird, mich persönlich in aller Öffentlichkeit zu diffamieren. Reimund Möcklinghoff als Vorsitzender der CDU-Fraktion im Ortsbeirat von Buchholz sowie auch als stellvertretender Ortsvorsteher von Buchholz und auch als Mitglied des Stadtrates der Stadt Boppard
DSL-Trittbrettfahrerei in Buchholz ist lächerlich Ausgabe 46/08 Bürgermeister Walter Bersch hat vor Beginn des Kreiselbaus in einer gut besuchten Bürgerversammlung im Gasthaus „Taccone“ in Buchholz am 18. September 2008 mitgeteilt, dass im Zuge der Baumaßnahme an der B327 von der Telekom Glasfaserleitungen verlegt werden ebenso wie mit der Erschließung des Geschäftszentrums „Im Hohenroth“ und mit der anschließenden Erschließung des Neubaugebietes „Casinostraße/Herrenstücke“, so dass Buchholz nun endlich vollständig mit DSL versorgt wird. Ein guter Verhandlungserfolg, wenn man weiß, dass die Telekom noch im Frühjahr 110.000 Euro von der Stadt Boppard hierfür verlangt hatte. Unmittelbar nach dieser Bürgerversammlung mischt sich Reimund Möcklinghoff in berüchtigter Weise in die Angelegenheit ein und erweckt in einem an alle Haushaltungen in Buchholz verteilten Flugblatt den Eindruck, dass die DSL-Versorgung von Buchholz noch nicht sicher sei und dass die Stadt doch noch einen Teil der Ausbaukosten tragen müsse, wenn sich nicht alle DSL-Interessenten bei den Mitgliedern der CDU-Ortsbeiratsfraktion anmelden würden. Diese Trittbrettfahrerei ist lächerlich und schadet der Verhandlungsführung von Bürgermeister Walter Bersch. 2006 wollte Norma in Buchholz einen Diskountmarkt eröffnen. Die CDU hat mit ihrem Geschäftsführer Reimund Möcklinghoff dieser Ansiedlung im Stadtrat nur unter der Bedingung zugestimmt, dass zuvor ein Einzelhandelsgutachten erstellt wird. Das Einzelhandelsgutachten wurde dann gemacht und Norma hat sich in Waldesch statt in Buchholz angesiedelt. Für Buchholz wäre vieles besser, wenn Reimund Möcklighoff sich nicht ständig in Angelegenheiten einmischen würde, für die er nicht zuständig ist und von denen er nichts versteht. Michael Römer Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Buchholz-Udenhausen
Zum Rhein-Burgen-Wanderweg v. I. Orth Ausgabe 15/08 Selten habe ich mich über einen derart dümmlichen Leserbrief so geärgert wie in der Ausgabe vom 2. April über den Rhein-Burgen-Wanderweg von Frau Inge Orth. Vielleicht sollte man die Wege für Frau Orth mit einer festen Teerdecke versehen, damit Sie und Ihr Hündchen keine nassen Füße bekommen. Ich bin diesen Weg schon des öfteren gegangen (mit offenen Augen) und kann nur sagen, dass dieser Weg super ist. Er ist natürlich und sollte auch so bleiben. Natur pur!!! Und außerdem spielte das Wetter wohl eine große Rolle, denn selten war es an Ostern so kühl und nass. Ich war an den Ostertagen ebenfalls unterwegs (auf den Hunsrückhöhen), da waren alle Waldwege ebenfalls verschlammt und dreckig und mit Pfützen übersät. Am Ostersonntag war ich auf der Loreley bei dem Ritterfest, wo alles voller Schlamm war. Also nochmals, egal wo man hingeht, wenn es viel regnet sind die meisten Wanderwege dreckig und verschlammt und das ist ganz normal. Gehen Sie den Weg einmal bei sonnigem Wetter, aber vielleicht ist es ja dann zu staubig! Enno Mohr Boppard
Rhein-Burgen-Wanderweg Ausgabe 14/08 An Ostern bin ich den Rhein-Burgen-Wanderweg, Abschnitt Bad Salzig/ Weiler-St.Goar gewandert. Leider war der Zustand an verschiedenen Abschnitten des Weges erschreckend. Für einen prämierten Weg ist es eine Schande in welchem Zustand sich verschiedene Abschnitte befinden. Zerfurchte Wegstrecken bis zu 1 km lang, Matsch, Wasserlachen (da könnte man Frösche großziehen) teielweise mit abgeschnittenen Brombeerbüschen übersäht. Für meinen Hund war dieser Weg eine Tortur. Wenn es die Möglichkeit einer Rückfahrt mit dem Bus (Holzfeld, Rheinbay etc.) gegeben hätte, sofort wäre ich eingestiegen, aber die Verbindung sind genauso ein Graus wie die Wege. Auf dem gegenüberliegenden Rheinsteig ist mir dies nicht passiert. Eine Zumutung sondergleichen ist dieser Teil des Weges. Für Pfingsten habe ich mir den nächsten Teil des Weges (St. Goar bis Oberwesel) vorgenommen. Ich hoffe diesen Weg vielleicht in einem anderen Zustand vorzufinden. Eine Empfehlung an weitere en – mir noch nicht untergekommen sind. Vielleicht sollten die Verantwortlichen einmal in anderen Regionen lernen was ein Wanderweg ist. Diesen Brief habe ich auch an die Stadt Boppard gesandt. Inge Orth Mainz
Schließung des Dorfladens in Holzfeld erschienen im Rhein Hunsrück Anzeiger am 12. März (Ausgabe 14/08) Eigentlich ohne großes Erstaunen las ich die Information des Holzfelder Ortsvorstehers, Herr Müller, über die kurzfristig beabsichtigte Schließung des Dorfladens. Es dürfte sich doch wohl mittlerweile bis in den hintersten Winkel herumgesprochen haben, dass die Zeiten der so genannten „Tante Emma-Läden“ endgültig passé sind. Daher auch aus meiner Sicht absolut nachvollziehbare Entscheidung der Stiftung Bethesda Rheinwerkstätten zur Schließung des wahrscheinlich nur noch mit Subventionen haltbaren Dorfladens in Holzfeld. Schließlich muss doch heutzutage jeder Betrieb, auch und gerade eine gemeinnützige Stiftung, gewinnbringend operieren um auf Dauer Bestand zu haben. Ich selbst habe während meiner Aufenthalte im beschaulichen Holzfeld des Öfteren den Dorfladen aufgesucht um mich mit dem nötigsten ‚einzudecken’, konnte mich aber zu keiner Zeit dem Eindruck entziehen, dass der Laden – trotz engagierter Mitarbeiter – überwiegend für Notkäufe (das, was in den Supermärkten beim Einkaufen vergessen wurde) herhalten musste. Also stellte sich mir immer wieder die Frage nach der Wirtschaftlichkeit dieses Dorfladens. Wir leben nun heute mal in einer anderen Zeit. Man halte sich doch nur die ständigen Veränderungen bei den großen Lebensmittel-Discountern vor Augen (wer gehört zu wem, wer übernimmt wann wen, wer überlebt zum Schluss?). Und das sollte doch wohl auch Ortsvorsteher Müller mittlerweile verstanden haben. Hier hilft kein Wehklagen und Fragen nach was wäre wenn gewesen. Nein, hier muss man den Tatsachen und Gegebenheiten der heutigen Zeit real in die Augen schauen. Manfred Schulz
"Rheinbayer sind von Boppard enttäuscht" erschienen in der Rhein-Zeitung vom 19. März (RHA Ausgabe 13/08) Die Überschrift müsste korrekterweise „Rheinbayer Ortsbeirat ist von Boppard enttäuscht“ lauten. Denn der Ortsbeirat hat mit einer Gegenstimme, entgegen dem Interesse der Anwohner, den besagten Beschluss gefasst, den gesamten Busverkehr durch den Ortsbezirk zu leiten. Die letzte Möglichkeit der Anwohner ihre Interessen zu wahren, war die Information des Stadtrates durch eine Unterschriftenaktion. Hiermit wurde der Stadtrat gebeten, den Beschluss des Ortsbeirates abzulehnen. Der Stadtrat ist dieser berechtigten Bitte einer Vielzahl von Anwohnern verantwortungsbewusst nachgekommen. Der Ortsbeirat sollte aus diesem Vorfall lernen und daran denken, dass er die Interessen des gesamten Ortsbezirkes vertritt. Bei einer überschaulichen Größe von Rheinbay sollte es ohne großen Aufwand möglich sein, sich vor solchen Beschlüssen einen Überblick über die Meinung der Anwohner zu verschaffen. Zu bedauern sind die einseitigen Informationen des Ortsvorstehers an die Mitarbeiterin der Rheinzeitung, die nicht darüber informiert wurde, dass der Stadtrat durch eine Unterschriftensammlung die berechtigten Interessen der Anwohner geschützt hat. Die Journalistin war ebenfalls enttäuscht über den Vorenthalt der Bürgerbefragung. Der bezogene Artikel wurde wohl seitens des Ortsvorstehers initiiert, um die „angekratzte Ehre“ des gekränkten Ortsbeirates zu retten. Solche Handlungen sind jedoch nicht die primäre Aufgabe eines solchen Gremiums. Für den Ortsbeirat müssen immer die Interessen der Gemeinde im Vordergrund stehen. Dr. Helmut Hermann & Günter Retzmann
Marienberg Ausgabe 11/08 Immer wieder neu bin ich erschüttert, wenn ich in meiner Heimatstadt Boppard mit dem fortschreitenden Verfall des Marienbergs – der auch ohne Abrissgenehmigung bald nur noch eine Ruine sein wird - konfrontiert werde. Erschüttert aber auch, dass diese Ungeheurlichkeit offensichtlich so einfach hingenommen wird. Mein Vater Alfred Emmel hatte mir seinerzeit ins Posiealbum geschrieben: „Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen.“ Und – das war da mitgemeint – um es an die nächste Generation wohlbehalten weiter zu geben. Jahrhundertelang haben Menschen am Rhein großartige Baudenkmäler geschaffen und erhalten und damit das Rheintal zu dem gemacht, was es heute ist. Wie mögen spätere Generationen über die heutige urteilen, die sie um ein solches Erbe betrogen hat? Hier in Münster soll die Abrissgenehmigung für ein altes Haus aufgrund des massiven Protestes aus der Bevölkerung noch einmal überprüft werden. Ob sich eine ähnliche Initiative auch in Boppard organisieren ließe? Lydia Strzebniok Münster
"Bahnlärm" Ausgabe 10/08 Bahnlärm – wer schreibt, der bleibt Es ist interessant zu beobachten, wie sich eine Partei nach der anderen, eine Orts-, Kreis- oder Landesgruppe nach der anderen, ein Kreis-, Landtags- oder Bundestagsabgeordneter nach dem anderen mit dem Thema Bahnlärm und dem, was die Initiativen so auf den Tisch bringen, zu beschäftigen scheinen. Die Botschaft ist immer die gleiche: Man betont, was man alles schon getan hat, bedauert, dass es nicht schneller gehen kann, und ist voller Hoffnung, dass es eines Tages besser wird. De facto passiert jedoch nichts, was wesentlich zur Lösung des Problems beiträgt, und das ist seit 30 Jahren so – und wird wohl auch in 30 Jahren noch so sein, wenn das Rheintal längst zu einem unbesiedelten Frachtkanal verkommen ist. Im Mittelpunkt der Diskussion steht eben nicht das Anliegen der Bürger, sondern man lobt sich gegenseitig für das Errungene und stellt wie selbstverständlich die Vorgaben des Staates als Maßstäbe in den Raum. Wo bleibt der Bürger, der, vom Herzinfarkt bedroht, sein Haus und seine Existenz verliert und demnächst wegziehen muss, weil es hier nicht mehr weiter geht? Wo bleiben die Firmen, die hundertmal am Tag den Hörer aus der Hand legen müssen, weil ohrenbetäubender Bahnlärm das Telefonieren unmöglich macht? Wo bleiben die Hoteliers, deren Gäste nach einer Nacht wieder abreisen, weil es nicht auszuhalten ist, hier zu übernachten? Wer spricht vom Welterbe und was man daraus machen könnte? Wer spricht von der Jobmaschine Tourismus, die hier am Rhein über den Stundentourismus nicht mehr hinaus kommt? Davon spricht keiner! Wenn eine Bank Milliarden mit Börsengeschäften verzockt, dann dauert es keine zwei Tage, bis die Politik einspringt. Wenn irgendein Politiker (meistens in Bayern) denkt, man sollte noch eine ICE-Trasse bauen, dann liegen die Milliarden dafür schnell auf dem Tisch. Aber hier am Mittelrhein, wo der Staat und die Bahn seit mehr als 30 Jahren gegen geltendes Umweltrecht verstoßen, was die Lärmpegel betrifft, indem sie sich auf die selbst gestalteten Ausnahmeregelungen berufen, da will man weiter klug schwätzen und nichts tun, getreu dem Motto: Wer schreibt, der bleibt! Es wird Zeit, dass die Bürger begreifen, dass ihre gewählten Interessen-Vertreter anscheinend wenig für sie tun können. Mit den Schulden, die unser Land hat, regieren längst andere Interessen und „Machthaber“. Darum sind die Bürger jetzt gefordert, sich selbst wieder einzubringen und für ihre Interessen einzutreten. Von allein passiert nichts, aber gemeinsam lässt sich alles erreichen! Frank Groß, Boppard Sprecher „Lions Pro Rheintal“
Schade Stadt Boppard Chance vertan Ausgabe 07/08 Soll Stadion Buchenau Teil der Bundesgartenschau werden? Über Karneval gastierte die U- 21 Nationalmannschaft Deutschlands mit Matthias Sammer, Trainer Dieter Eilts und Co. in Boppard. Toll für die Fußballfans und für die Region, dass man Boppard und das Hotel Bellevue als Ort ausgesucht hatte. Schade aber, wie sich Bürgermeister und Stadt Boppard verhalten haben. Wie der öffentlichen Presse zu entnehmen war, durfte die U-21 Nationalmannschaft keine Trainingseinheiten im Bomag Stadion in Buchenau durchführen. Offizielle Begründung der Stadtverantwortlichen: Frost und Unbespielbarkeit des Stadions. Seltsam nur, dass in Nörtershausen die Platzverhältnisse deutlich besser als im klimaverwöhnten Boppard waren. Es häufen sich aber die Peinlichkeiten bei der Stadt Boppard im Bezug auf das Stadion. So zum Beispiel, als Mainz 05 Trainer Jürgen Klopp vor mehreren hundert Zuschauern sein versprochenes Training auf kleine E-Jugendtore durchführen musste, weil die normalen Fußballtore vom Bauhof der Stadt Boppard abgeschlossen waren. Und nun die Peinlichkeit mit der U 21 Nationalmannschaft. Ob der DFB noch einmal Boppard auswählen wird? Fraglich! Schade, dass die Stadt Boppard diese große Chance, auf sich, auf die Region und auf die schöne Sportstätte in Buchenau aufmerksam zu machen, leichtfertig vertan hat. Man muss als sportbegeisterter Bopparder befürchten, dass der teure Rasenplatz in Buchenau immer weniger genutzt wird, sich wie in der Vergangenheit die unterschiedlichsten Pflanzenkulturen und Pilzansiedlungen im Rasenplatz zeigen und das Stadion Buchenau in die Landes- oder Bundesgartenschau vielleicht miteinbezogen wird. Auch dies wäre eine Werbung für Boppard – aber das Stadion sollte eigentlich dem Sport vorbehalten sein. Ilija Kozulovic Boppard
Deutschland wird es mir nachsehen Stellungnahme des Bürgermeisters 1. Unser BOMAG-Stadion liegt leider in Buchenau in einem Nordhang, weshalb die Rasenfläche zwangsläufig weniger Sonnenstunden hat als beispielsweise der zur Südseite völlig offene Naturrasenplatz in Nörtershausen. Dass die Bespielbarkeit eines Naturrasens in Buchenau ein Dauerprpoblem ist, haben wir bereits früher gewusst, weshalb ursprünglich die Anlage nur eines Kunstrasenplatzes geplant war. Für echte Fußballfreunde ist der Kunstrasen jedoch immer schon nur 2. Wahl gewesen bin, weshalb wir die Buchenauer Lösung gefunden haben: Naturrasen mit Kunstrasen in der unmittelbaren Nachbarschaft als Ausweichmöglichkeit. Das hat mehr Geld gekostet, die Sportförderung war es uns wert. Die Platzverhältnisse in Buchenau sind auch dem Fußballverband bekannt. Sie haben sich in Boppard einquartiert, worüber wir uns sehr gefreut haben. Damit hatte ich aber auch plötzlich eine wichtige Entscheidung zu treffen: Das Training der Deutschen Nationalmannschaft am 2. und 3. Februar auf Naturrasen zu ermöglichen und eine Verlängerung der Regenationssperre um mindestens 6 Wochen hinzunehmen oder eine schnelle Bespielbarkeit zum Frühjahr für die SG Boppard zu ermöglichen. Ich habe mich für den einheimischen Fußball entschieden. Deutschland wird es mir nachsehen, die SG Boppard wird es mir danken. 2. Von dem Vorfall, wonach die Fußballtore im BOMAG-Stadion bei einem Training der Fußballmannschaft Mainz 05 abgeschlossen waren, weshalb Jugendtore benutzt werden mussten, höre ich jetzt zum ersten Mal. Wäre es damals tatsächlich ein Problem gewesen, hätte man sich an die Stadtverwaltung wenden können. Es ist allgemein bekannt, wie man den zuständigen Vorarbeiter oder den zuständigen Sachbearbeiter, den Geschäftsbereichsleiter oder den Bürgermeister erreichen kann. Ich glaube vielmehr, dass Jürgen Klopp in Boppard auch gerne mit Jugendtoren trainiert. Wir machen in der Stadtverwaltung Boppard nicht immer alles hundertprozentig richtig, aber vieles sehr gut. Wir haben Ende des letzten Jahres die Bauarbeiten für den 3. Bauabschnitt ausgeschrieben. Bis September 2008 wird für 792.000 Euro das Umkleidegebäude saniert und umgebaut, die Tribüne saniert und am Kunstrasenplatz ein weiteres Funktionsgebäude errichtet. Das BOMAG-Stadion muss dann erst recht keinen Vergleich mehr scheuen. Dr. Walter Bersch Bürgermeister
"Spanner wieder in Boppard unterwegs" Ausgabe 48/07 Es ist traurig, dass man diesem Typ, der mich persönlich vor einigen Jahren regelmäßig bespannt hat, nicht erwischen kann oder will. Er schaut auch nicht nur durchs Fenster, er bringt es auch fertig, ganz gezielt am Schlafzimmerfenster mit zu Hilfenahme von Streichhölzern den Rollladen hochzuschieben und damit zu fixieren um sich "genüsslich" die intimste Privatsphäre seines Opfers rein zu ziehen! Daraufhin war nachts die Kripo Boppard bei mir auf der Terrasse (Herr Laa, damals noch im Amt) und nahm Fußabdrücke des Spanners. Meine Anzeige damals wurde wegen Mangel an Beweisen eingestellt, obwohl ich Name und Adresse dieser kranken Person kenne und ich ihn auch immer wieder (leider nur fast) erwischt habe. Gott sei dank lebe ich mittlerweile außerhalb seines "Einzuggebietes" und dazu noch hoch genug um sicher sein zu können, dass ich als Opfer nicht mehr in Frage komme, aber das Schlimmste ist eigentlich, dass ich durch meinen Beruf auch noch mind.1-2 mal im Jahr das "Vergnügen" habe, ihn nett und freundlich behandeln zu müssen. Da die Anzeige fallen gelassen wurde habe ich NICHTS gegen ihn in der Hand! Anonym
Zu "Lokführerstreik" aus Ausgabe 47/07 Selbst "Bonsai-Gewerkschaften" haben ein grundgesetzlich garantiertes und geschütztes Streikrecht. Davon macht die GDL Gebrauch, sonst nichts. Es wird auch niemand in Beugehaft genommen oder erpresst. Bei "Anne Will" hieß es, dass die deutschen Lokführer nicht im oberen sondern im unteren Bereich der europäischen Gehaltstabelle angesiedelt sind. U.a. Holländer, Franzosen, Schweizer usw. verdienen (netto, Amn.d.Red.) deutlich mehr. Friedhelm Conrad, Boppard-Weiler
Schändung im Raum Boppard Ausgabe 46/07 Hallo Mensch??? Was ist das für ein Gefühl wenn man einem toten, wehrlosen Menschen, speziell einem toten wehrlosen Kind- in diesem Falle meinem Sohn Nicolas etwas vom Grab stiehlt? Wie z.B. diverse Engel. Wie fühlt man sich dabei? Groß, stark, heldenhaft? Was denkt man wenn diese Figuren bei sich vor das Haus oder sonst wohin stellt? Gibt es nicht mehr so etwas wie Respekt oder gar Schuldgefühle? Wie erginge es Ihnen wenn sie an das Grab einer geliebten Person kämen und müssten sehen das etwas entwendet wurde, das keinen Materiellen, aber Idiellen Wert hatte und das sie mit Liebe hingestellt hatten. Ich kann Ihnen sagen wie man sich fühlt; traurig und es tut unsagbar weh. Man kann für diesen Menschen doch nichts mehr tun als ab und an mal eine Figur hinzustellen und sich um das Grab zu kümmern. Wie tief unten muss man sein, dass man nicht mal halt vor einem Toten macht? Im Namen aller die Ihre Kinder, Männer, Frauen, Großeltern oder sonst einen geliebten Menschen schon beerdigen mussten und denen nichts anderes bleibt als ab und an eine kleine Geste ihrer Liebe ans Grab zu bringen bitte ich Sie: Bitte bestehlen sie nicht länger Nicolas und andere. Verwüsten sie keine Gräber, haben sie ein bischen Taktgefühl und Herz für deren Familien und stören sie nicht ihre Ruhe. Es könnte auch sie mal treffen. Danke, Petra Gude, Mama von Nicolas Ramona
Zu "Wann endlich flüstert die Bahn"? Bahnchef: Bald weniger Krach im UNESCO-Welterbetal. Ausgabe 14/07 Der Eisenbahnlärm bleibt Da gab es keinen Mangel an Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bei der Fachtagung zum Eisenbahnlärm in Bingen. Und mindestens zwei fundierte Erkenntnisse konnten die Teilnehmer der Konferenz mitnehmen: 1.:Die werbewirksam „Flüsterbremse“ genannte neue Bremstechnik an Güterwagen gibt es tatsächlich und 2.: eine Reduzierung des hohen, von den Schienen ausgehenden Lärmpegels wird nicht erreicht. Das liegt einerseits an der Zunahme des Güterverkehrs und andererseits auch daran, dass erkennbar nur ein Teil der in Europa verkehrenden Güterwagen mit Flüsterbremsen ausgerüstet werden wird. Die Zunahme des Güterverkehrs in Deutschland wurde von Bahnchef Mehdorn bei der Fachtagung mit 40 bis 60 % beziffert. Rein rechnerisch würde nach einem eventuellen Umbau der DB-Wagen nur jeder 6. Güterwagen in einem Güterzug weniger Lärm verursachen, als die fünf Wagen davor und danach. Die machen weiter den gleichen Lärm wie bisher. Auf die Frage, wie viel Lärmminderung die Bürger am Rhein zukünftig zu erwarten haben, antwortete Dr. Mehdorn, er hoffe, angesichts der zu erwartenden Mehrverkehre und nach Umbau der Güterwagen der DB AG den Lärmpegel auf dem heutigen Niveau halten zu können. Also keine Lärmreduzierung am Rhein! Mit einer ganz einfachen Maßnahme könnte der Gesetzgeber aber die Lärmminderung erreichen: Mit gesetzlich festgelegten Lärmhöchstwerten, die von den Bahnanlagen ausgehen dürfen. Die Bahn kann dabei selbst bestimmen, wie sie diese Vorgaben erreicht, zum Beispiel durch technische Veränderungen an den Wagen, an den Gleisen, durch gestaffelte Trassenpreise, Verlagerung von Güterzügen auf andere Strecken oder, oder, oder.... Solche Lärmhöchstwerte sind in allen Verkehrsbereichen selbstverständlich, im Luftverkehr, im Straßenverkehr und auch bei der Bahn, hier aber nur für Neu- und Ausbaustrecken. Allein es fehlen die Vorgaben des Gesetzgebers und offensichtlich auch der Wille dazu. Klaus Thomas, Vorstand Bürger für Boppard.
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