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Der Bürgerempfang der Stadt St. Goar war gut besucht St. Goar. Beim diesjährigen gut besuchten Bürgerempfang in der Rheinfelshalle nannte Stadtbürgermeister Walter Mallmann die finanzielle Situation seiner Stadt zwar dramatisch, aber beherrschbar. Trotz hoher Steuermindereinnahmen sollen sowohl das ehrgeizige Projekt ›Modellstadt St. Goar im Oberen Mittelrheintal‹ als auch die Dorferneuerungsmaßnahmen in den Stadtteilen Biebernheim, Fellen und Werlau Schritt für Schritt bis spätestens bis zum Jahr 2014 ohne Kreditaufnahme umgesetzt werden. Der Stadtbürgermeister nannte für die Finanzierung der Maßnahmen die hohen Förderungen, die von Bund und Land geleistet würden und kündigte an, dass die Stadt ihre Eigenbeteiligung durch den Verkauf eines Teiles ihres Aktienvermögens erbringe. Außerdem werde er sich bemühen, zusätzlich finanzielle Mittel aus dem neu aufgelegten Sonderprogramm für Welterbestätten zu erhalten. Für die nachhaltige Sicherung des Grundschulstandortes nehme die Stadt ebenfalls Geld in die Hand. Nachdem die räumlichen Verhältnisse für den Schulbetrieb mit der Sanierung des Gebäudes der Rheinfels-Schule und dem Neubau der Rheinfelshalle hervorragend seien, nehme jetzt die bereits erfolgreich begonnene Nachmittagsbetreuung der Kinder einen hohen Stellenwert ein. Er plädierte dafür, die Rheinfels-Schule zu einer Ganztagsschule auszubauen. VG-Bürgermeister Thomas Bungert lobte den hohen Einsatz der kommunalen Gremien der Stadt St. Goar, der sich in sichtbaren Erfolgen zeigte. Er bezeichnete die Zusammenarbeit als sehr gut. Die nahe Zukunft der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel, so Bungert, stehe im Zeichen der bevorstehenden Kommunalreform. In diesem Zusammenhang nannte er die möglichen Optionen, nach denen eine räumliche Ausweitung nach Süden und nach Norden zu prüfen sei. Der Bürgerempfang wurde musikalisch durch den Musikverein St. Goar umrahmt, der sich zurzeit auf sein Frühlingskonzert vorbereitet.
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Der diesjährige Bürgerempfang der Stadt St. Goar war sehr gut besucht.
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