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Donnerstag, 11.03.2010
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Boppard

Bürgermeister Dr. Walter Bersch:
»Das Frei- und Hallenbad zu sanieren wäre zwecklos gewesen«
Eric Fischer.
Am 14. März entscheidet bekanntlich der Bürger über Römertherme und monte mare. Die Meinungen der Bürger gehen in dieser Angelegenheit weit auseinander. Bürgermeister Dr. Walter Bersch hatte jetzt die regionale Presse zum Rundgang durch Hallen- und Freibad eingeladen. Was da zu sehen war, überraschte sogar manchen Redakteur und zeigte das gesamte Dilemma der beiden Bäder. Seit Jahren schon ist das Blockheizwerk defekt, die Fliesen in den Duschen zeigen poröse Fugen, in den Katakomben des Bades überragen verrostete und total veralterte Schrauben und Elemente, der Weg führt stellenweise durch fast 10 cm stehendes Wasser. Und es hakt weiter gewaltig, die Sicherstellung der Wasserqualität ist ein großes Manko, weiter geht es mit der Problematik der Chlorzufuhr, der schlechten und defekten Belüftung oder der Wärmedosierung. Eine ›Baustelle‹ in beiden Bädern nach der anderen. »Würden wir beide Bäder sanieren, so müssten wir sie komplett freilegen« und »Die Einnahmen im Monat Januar lagen bei ca. 3400,-- Euro, das langte gerade mal um die Stromrechung zu begleichen«, so Bürgermeister Dr. Walter Bersch abschließend im Gespräch mit der Presse. Alle Fotos vom Presserundgang Schwimmbad und Hallenbad finden Sie unter www.rha.de. Das Hallenbad ist übrigens noch bis Ostermontag geöffnet, dann schließt es für immer seine Türen.
Bürgermeister Dr. Walter Bersch (li.) und Günter Firmenich (Leiter Geschäftsbereich »Planen und Bauen« von der Stadtverwaltung Boppard standen in den Katakomben des Hallenbades des öfteren im Nassen. Foto: Eric Fischer rha




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Ortsvorsteher von Boppard informiert
Wildschweinplage in Buchenau
Viele Klagen erreichten mich im Laufe des Winters zu diesem Thema, was ich zum Anlass genommen habe, mit den zuständigen Jagdausübungsberechtigten Gespräche zu führen. Unabhängig von erfüllten oder nicht erfüllten Abschussquoten wurde ich von den Jägern darauf aufmerksam und habe mich auch mit eigenen Augen davon überzeugen können, dass es doch tatsächlich Zeitgenossen gibt, die die Schweine auch noch füttern. Dies ist nicht nur falsch verstandene Tierliebe, sondern auch strafbar. Darüber hinaus befinden sich einige Komposthaufen außerhalb der jeweiligen Grundstückszäune und laden so zu einem schmackhaften Abendessen ein. Auch das Lagern von Strauchschnitt außerhalb der Grundstücke dient dem Borstenvieh als Unterkunft und Aufzuchtstätte für den Nachwuchs. Hier muss jeder mithelfen, Abhilfe zu schaffen, um gemeinsam mit den Jägern die Plage einzudämmen.
2-Rad Plage in Buchenau
Mit Frühlingseinzug werden auch wieder die Mofas und Roller aus dem Winterschlaf geholt. Auch hierüber wurden im vergangenen Jahr viele Beschwerden an mich herangetragen. Oft hat es den Anschein, als wären Preise ausgesetzt, wer täglich die Buchenauer Straße zwischen Kreisel und Forsthaus am häufigsten befährt. Dass es in Buchenau so gut wie keine Angebote für Jugendliche gibt, ist die eine Seite der Medaille. Andererseits kann es aber nicht sein, dass zum Beispiel der Platz ›Deutscher Osten‹ nach nächtlichen Saufgelagen zur Mülldeponie wird. Im vergangenen Jahr wurden beide dort aufgestellte Bänke aus der Verankerung gerissen und die Rückenlehnen abgebrochen. Die Bänke mussten daraufhin vom Bauhof demontiert werden. Ich habe dennoch die Hoffnung nicht aufgegeben, dass in diesem Jahr alles besser wird.
Mit freundlichen Grüßen,
Martin Strömann

Untere Niedersburger Nachbarschaft
Boppard.
Am 17. März, 19.00 Uhr findet in der ›Mühlenschänke‹ eine Außerordentliche Versammlung statt. Alle Nachbarinnen und Nachbarn sind dazu herzlich eingeladen. Der Vorstand ist in dieser besonderen Situation auf die Unterstützung aller Nachbarinnen und Nachbarn angewiesen und bittet um eine hohe Beteiligung und ein zahlreiches Erscheinen.


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Bopparder Schüler siegt beim Regionalwettbewerb ›Jugend forscht‹
Boppard.
Björn Zeutzheim, Schüler der Stufe 12 des Kant-Gymnasiums, belegte mit seiner Arbeit ›RUTIS Engine« den ersten Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik beim diesjährigen Regionalwettbewerb ›Jugend forscht« in Koblenz. Er ging von der Fragestellung aus, wie Anwendungsprogramme von Benutzern bequem in ihrer Funktionsweise erweitert werden können. Dies beschäftigt zum Beispiel Entwickler von Computerspielen, die den Spielern erlauben möchten, Spielwelten und Spielregeln abzuändern. Das Resultat seines Projektes ist eine eigene Programmiersprache mit einer selbst erstellten Entwicklungsumgebung, deren Leistungsfähigkeit er an verschiedenen Beispielen, etwa einer Physiksimulation, demonstrierte.


Foto W. Schmidt, von links: L. Kaldenbach (betreuender Fachlehrer), Björn Zeutzheim, W. Spriewald (Schulleiter).

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Musikalische Früherziehung und Instrumentalausbildung beim MJBO
Boppard.
Nachdem die Musiker des Mittelrheinischen Jugendblasorchesters Boppard- Bad Salzig die Karnevalsauftritte erfolgreich absolviert haben, bereiten sie sich derzeit auf das anstehende Frühjahrskonzert vor, das am 8. Mai um 19.30 Uhr im Ägidiusheim in Bad Salzig stattfindet. Dabei wird sich auch wieder der Nachwuchs des Vereins präsentieren. Die Nachwuchsförderung ist ein Schwerpunkt im Vereinsleben des Jugendblasorchesters. Deshalb bietet das MJBO jetzt wieder eine musikalische Früherziehung und die Ausbildung an den verschiedenen Musikinstrumenten an. In der musikalischen Früherziehung mit Blockflötenunterricht für Kinder ab 5 Jahren werden die Grundlagen des musikalischen Zusammenspiels erlernt und auf die anschließende Instrumentalausbildung vorbereitet. Die Ausbildung an sämtlichen Instrumenten des Orchesters, die kostenlos zur Verfügung gestellt werden, wird von erfahrenen Pädagogen und Musiklehrern geleitet. Neben der Musik bietet der Verein natürlich auch viele abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten an, bei denen eine aktive Gemeinschaft lebendig wird. Interessierte an einer musikalischen Ausbildung beim MJBO können sich bei der Vereinsvorsitzenden Beatrix Bock (06742-806991), bei Melanie Bach-Ludwig (06742-941674) oder bei Brigitte Urmetzer (0261-42815) melden.

Grundkurs Betreuungsrecht 2010 in Boppard
Boppard.
Zum wiederholten Male findet der Grundkurs Betreuungerecht, eine Aktion des Arbeitskreises Betreuung im Rhein-Hunsrück-Kreis, statt. Der Kurs richtet sich an alle ehrenamtlichen Betreuer und an alle, die sich für dieses Thema interessieren und fortbilden möchten. Der Kurs wird an 6 Abenden stattfinden und dabei alle relevanten Themen des Betreuungsrechts und den Umgang mit dem Betreuten ansprechen. Bei einer regelmäßigen Teilnahme erhalten alle Teilnehmer als Anerkennung ein Zertifikat. Der Kurs beginnt am Montag, 12. April von 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr und findet dann jeweils an den darauffolgenden Montagen im Kath. Gemeindezentrum St. Michael (Alumnat) Rheinallee 22 in Boppard statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei. Informationen zur Anmeldung erhalten Sie bei: SKFM Betreuungsverein, Ansprechpartner Markus Weber, Tel.: 06742 / 8786-50


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Janusz-Korczak-Schule droht die Schließung
Boppard.
Die Evangelische Gesellschaft für diakonische Ausbildungsstätten mbH zieht sich aus finanziellen Gründen zum 31. Juli 2011 aus der Trägerschaft der Janusz-Korczak-Schule in Boppard zurück. Wenn nicht ein anderer Schulträger gefunden wird, bedeutet dies die Schließung der Schule, an der zurzeit ca. 290 Schülerinnen und Schüler die Ausbildungsgänge Erzieher, Heilerziehungspflege und Sozialassistenz absolvieren. Diesen Schülerinnen und Schüler hat die ADD zugesichert, dass sie ihre Ausbildung noch zu Ende führen, ob und wie es mit der Schule weitergehen kann, ist jedoch zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss. In dieser schwierigen Situation geben die Schulleiterin Mechthild Krahl-Tümmler, das Lehrerteam und die Schülerschaft der Janusz-Korczak-Schule nicht auf und setzen sich für den Erhalt ihrer Schule ein, die 37 Jahre Erfahrung in der Ausbildung sozialpädagogischer Fachkräfte vorweisen kann und in dieser Zeit ihren guten Ruf für eine hochqualifizierte Ausbildung immer weiter ausgebaut hat. Mit der Schließung der Fachschule geht nicht nur ein Stück Vielfalt in der Schullandschaft verloren, sondern es fallen der Region in Zukunft diese Ausbildungsplätze für junge Menschen weg. Die alljährlich hohen Bewerberzahlen und das weiträumige Einzugsgebiet über den Hunsrück hinaus bis in die Eifel, den Westerwald und den Taunus zeigen, dass die Schule einen hohen Bekanntheitsgrad hat und ein attraktives Ausbildungsangebot darstellt, nicht zuletzt weil das der Schule angeschlossene Wohnheim auch Bewerberinnen aus weiter entfernten Wohnorten bisher eine Möglichkeit bot, sich ihren Berufswunsch zu erfüllen. Der Wegfall der Ausbildungsplätze wiegt umso schwerer, da sich ein Fachkräftemangel in Krippen, Kindertagesstätten und Heimen immer deutlicher abzeichnet, bundesweit wird dieser Mangel mit ca. 40.000 fehlende Erzieherinnen und Erzieher beziffert. Gerade um diesem Notstand zu begegnen, von dem auch die Einrichtungen der Region zunehmend betroffen sind, hat die Schule aktuell ein Konzept zur Teilzeitausbildung von Erzieherinnen entwickelt, das im Sommer zum kommenden Schuljahr eingeführt werden sollte. Das Engagement der Schulleiterin hinsichtlich einer Weiterführung der Schule am Standort Boppard in öffentlicher Trägerschaft ist bereits auf positive Resonanz bei Bürgermeister Walter Bersch, Landrat Bertram Fleck und Landtagspräsident Mertes gestoßen, ebenso bei der ADD in Koblenz und Bildungsministerin Doris Ahnen. Die Schülerinnen und Schüler und das Lehrerteam möchten dies mit einer Unterschriftensammlung unterstützen: alle, die dem Wunsch Ausdruck verleihen möchten, dass an der Janusz-Korczak-Schule auch in Zukunft ausgebildet wird, können sich in Unterschriftlisten eintragen, die ab Montag, 8. März in der Schule ausliegen. Zusätzlich lädt die Schule am 8. Mai zu einem Tag der offenen Tür ein; hier besteht für alle Interessierten die Gelegenheit, mit der Schülerschaft, dem Team und der Schulleitung ins Gespräch zu kommen und die Unterrichtsarbeit und den Schulalltag kennen zu lernen.




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BFB: Vorstand bestätigt und erweitert
Mitgliederversammlung unterstützt Römertherme
Boppard.
Vor vollem Haus im Hotel ›Deutsches Haus‹ konnte BfB-Vorsitzender Dr. Jürgen Mohr
bei der Mitgliederversammlung der ›Bürger für Boppard‹ auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurück blicken. Höhepunkt und Arbeitsschwerpunkt in 2009 waren die Kommunalwahlen, bei denen BfB auf allen Ebenen mit attraktiven Listen präsent war. Für BfB schloss die Kommunalwahl mit vielen Erfolgen ab; so wurde BfB vor den Grünen drittstärkste Kraft in der Gesamtstadt und gewann einen Sitz im Stadtrat hinzu. Erstmalig ist BfB im OBR Bad Salzig vertreten und stellt mit 36,2 % der Stimmen in Holzfeld 2 von 5 Ortsbeiratsmitglieder. Zusätzlich wurde Dr. Jürgen Mohr in den Kreistag gewählt. Neben der Kommunalwahl wurden auch viele Aktionen und Veranstaltungen in den abgelaufenen 365 Tagen durchgeführt, vom Kinderferienprogramm bis zur Weihnachtsbaumaktion für Senioren. Insgesamt konnte Dr. Jürgen Mohr 80 Einzelveranstaltungen und Aktionen in einem einzigen Jahr belegen. »Eine stolze Bilanz, mit der sich ein Vorsitzender in der Mitgliederversammlung sehen lassen kann«, so Dr. Jürgen Mohr. In den anschließenden Neuwahlen zum Vorstand wurde Dr. Jürgen Mohr einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt. Ebenso erhielten Volker Gerlach als Stellvertreter und Thomas Reitz als Schriftführer erneut das Mandat für 2 Jahre. Zum Kassierer neu gewählt wurde
Michael Höffling. Aufgrund des großen Interesses an der BfB-Vorstandsarbeit erhöhte die Versammlung, per Beschluss, die Anzahl der Beisitzer von 5 auf 7. Gewählt wurden Paul Biller, Peter Ginzel, Sandra John, Johannes Link, Petra Mohr, Joachim Spitzley und Klaus Thomas. Die Kassenprüfer Otto May und Bernd Stahl werden erneut bestätigt. Nach den Wahlgängen sprach Dr. Jürgen Mohr zu einer Powerpoint-Präsentation zum Thema ›Römertherme – Boppard‹. Bis ins kleinste Detail erläuterte der Vorsitzende die Pläne und
die Finanzierung, die nur über eine zu gründende Gesellschaft zu bewältigen sei. Mit Monte Mare habe man einen kompetenten Partner, der das Projekt in eine gute Zukunft führen könne. Jürgen Mohr erläuterte die vielfältigen Synergien, die sich für Boppard als Touristenstadt mit dem Projekt für Gastronomie, Hotellerie und Fremdenverkehr ergeben könnten. Er warnte vor sogenannten ›B-Plänen‹, die jetzt kurzfristig von anderen aus der Westentasche gezaubert werden sollen. »Eine noch so abgespeckte Lösung ist mit der derzeitigen Haushaltslage, bei fehlender freier Finanzspitze, auf viele Jahre nicht machbar; es geht nur über die Auslagerung aus dem Haushaltsplan per Gesellschaft«, so Vorsitzender Dr. Jürgen Mohr und rief die Bopparder Bürgerinnen und Bürger zur aktiven Abstimmung beim Bürgerentscheid am 14. März auf. Mit der Zusage, dass ›Bürger für Boppard‹ sich auch in Zukunft klar zu den wichtigen Themen der Stadt positionieren werden, schloss der Vorsitzende eine gute und harmonische Mitgliederversammlung.


Der neue BfB-Vorstand: v.l.n.r. Petra Mohr, Dr. Jürgen Mohr, Thomas Reitz, Klaus Thomas, Michael Höffling, Sandra John, Peter ginzel, Johannes Link, Joachim Spitzley, unten knieend: Volker Gerlach und Paul Biller.

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Weinkollegium mit interessantem Thema
Boppard.
Okanagan – mit diesem Begriff wussten sicher manche Weinfreunde wenig anzufangen, als sie das Thema des März – Stammtisches hörten. Für die zahlreichen Mitglieder und Gäste, die ins ›Weinhaus Heilig Grab‹ zu einem Vortrag von Peter Gebler, Referent der Sommelierfachschule in Koblenz, kamen, hat sich das geändert. Das ›Okanagan – Valley‹ liegt im Südwesten von Kanada in British Columbia, gar nicht so weit weg von den Austragungsorten der diesjährigen Winter – Olympiade. Das Klima ist sehr trocken und mild, da die Küstenberge die Regenmassen abfangen und die Rocky Mountains die Kälte der zentralen Steppen fernhalten. Hört man, dass die südliche Grenze Kanadas allgemein etwa in der Höhe von Freiburg verläuft (für Ontario sogar etwa auf der Höhe Roms), so wundert man sich nicht mehr, dass dort Wein angebaut wird. In Ontario beginnt 1811 die Geschichte des Weinbaus, da wird in der Nähe von Toronto der Deutsche Johann Schiller als erster Winzer genannt. Er verwendete die vorgefundenen Wildreben. Aus (teilweise spontanen) Hybriden, d.h. Kreuzungen, entstanden Rebsorten wie ›Catawba‹, ›Isabella‹ und insbesondere die Labrusca-Traube ›Concord‹. Die 1917 wie in den USA eingeführte ›Prohibition‹ (Verbot von Herstellung, Transport und Verkauf alkoholischer Getränke, 1927 wieder aufgehoben) führte in Kanada zu einem Aufschwung der Weinindustrie, da es den Francokanadiern gelang, Wein nicht als ›alkoholisches Getränk‹, sondern als ›Nahrungsmittel‹ zu definieren. Allerdings unterliegen Produktion und Verkauf – auch heute noch – einer strengen staatlichen Kontrolle. Früher wurden in großer Menge chilenische Trauben verwendet. Erst seit 1988 in Ontario, 1990 auch in British Columbia eine ›Vintners Quality Aliance (VQA)‹ entsprechende Normen festgelegt hat, kann man eine beachtliche Qualitätssteigerung feststellen. Nur Weine aus zugelassenen Rebsorten, die die geforderten Kriterien erfüllen (auch Herkunftsangaben), bekommen das schwarze – bzw. bei noch höherer Qualität das goldene – VQA-Siegel. Zu den erlaubten Rebsorten gehören insbesondere Chardonnay, Riesling, Gewürztraminer und Sauvignon Blanc, aber auch Pinot noir, Merlot und Gamay u.a. Führend sind die Kanadier wohl – wegen der klimatischen Bedingungen – bei der Herstellung von Eiswein. Vier Weine des Jahrganges 2006 wurden verkostet, ein ›Merlot‹, ein ›Syrah‹, ein ›Zinfandel‹ sowie ein ›Meritage‹ (ein Verschnitt im Bordeaux-Stil), allesamt in Eichenfässern ausgebaut, wobei eine Kombination von amerikanischer und französischer Eiche verwendet wurde. Es war ein interessanter Abend, der aber auch das Ergebnis hatte, dass sich unsere heimischen Winzer sowohl in Qualität als auch im Preis-Leistungs-Verhältnis nicht verstecken müssen.




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Ausbau der Ferienbetreuungsangebote für Kinder und Jugendliche in Boppard
Anmeldung zur Osterferienaktion kann beginnen
Boppard.
Den Standort Boppard als familienfreundliche Stadt zu stärken, ist erklärtes Ziel des Bürgermeisters, Dr. Walter Bersch. »Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für unsere moderne Gesellschaft unerlässlich. Ist sie nicht gewährleistet, so leiden in erster Linie die Kinder und in zweiter Linie die Frauen, die nach wie vor trotz aller Gleichstellungsbemühungen den größten Teil der Familienarbeit tragen«, so der Bürgermeister. Die Stadtverwaltung hat deshalb gerne zusammen mit der Jugendbegegnungsstätte Boppard und dem Kreisjugendamt Rhein-Hunsrück die Osterferienaktion vorbereitet. Die Erziehungsberechtigten haben nun die Möglichkeit, ihr Kind für fünf Tage in den Osterferien gut betreut zu wissen. Willkommen sind alle schulpflichtigen Kinder aus Boppard und seinen Ortsbezirken. Wenn für Mädchen und Jungen aus den Ortsbezirken der Stadt Boppard keinerlei Fahrmöglichkeit zum Veranstaltungsgelände besteht, wird geprüft, ob ein Fahrdienst in Anspruch genommen werden kann. Vorherige Anmeldungen sind unbedingt erforderlich! Die Kinderferienbetreuung findet von Freitag, 26. März, bis Donnerstag, 1. April, jeweils von 10.00 – 16.00 Uhr in den Räumen und auf dem Gelände der Fritz-Straßmann-Schule Boppard statt. Wenn in einzelnen Fällen wegen Berufstätigkeit der Eltern eine Betreuung vor 10.00 Uhr notwendig ist, kann ebenso ein Bedarf angemeldet werden. Jeder Tag beginnt immer mit einem gemeinsamen Frühstück. Für das Frühstück sowie das Mittagessen wird ein Beitrag von täglich 3.- Euro erhoben. Die Beschäftigungsmöglichkeiten vor Ort sind sehr vielfältig. Die Kinder und Jugendlichen können z.B. wählen zwischen Werk-, Bastel- und Theaterangeboten, Sport- und Spielmöglichkeiten (auch im Schwimmbad) oder erlebnispädagogischen Spielen, auch freies Spiel, gemeinsames Treffen oder vielleicht auch einfach nur ›Entspannen‹ sind möglich. Die kostenfreie Teilnahme wird ermöglicht durch die Unterstützung des Kreisjugendamtes in Simmern. Die Organisatoren wollen somit jedem schulpflichtigen Kind die Teilnahme ermöglichen. Ansprechpartner für ergänzende Info und Anmeldungen: Stadtverwaltung Boppard, Frau Anne Bender, Karmeliterstr. 2, 56154 Boppard, Tel. 06742-103-84, Fax 06742-103-9984. Eine Broschüre mit den einzelnen Angeboten wird ab sofort an die Grundschulkinder verteilt und liegt auch bei der Stadtverwaltung und der Tourist Information Boppard aus.

Gibt der Rhein-Hunsrück-Kreis grünes Licht für die Einrichtung einer Fachoberschule Gesundheit in Boppard?
Boppard.
Durch das Landesgesetz zur Änderung der Schulstruktur ist die Fritz-Straßmann-Schule mit Beginn dieses Schuljahres in eine Realschule plus umgewandelt worden. Das bisherige Schulangebot mit den Abschlüssen Berufsreife und Mittlere Reife hat sich dadurch nicht geändert, neu ist aber, dass Realschulen plus die Einrichtung einer Fachoberschule (FOS) beantragen können. Die FOS ist ein zweijähriger Bildungsgang (Klasse 11 und 12), mit dem für die Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz eine neue Möglichkeit entsteht, die Fachhochschulreife zu erwerben. Nach dem erfolgreichen Abschluss der FOS können die Jugendlichen eine qualifizierte Berufsausbildung aufnehmen, ein Studium an einer Fachhochschule beginnen oder auf die Berufsoberschule wechseln, um dort in nur einem weiteren Schuljahr zum Abitur zu gelangen. Dies ist ein alternativer Weg, um in 13 Jahren zum Abitur zu gelangen, das dem des Gymnasiums gleichwertig ist. Fachoberschulen können mit verschiedenen Fachrichtungen beantragt werden. Mit Blick auf die ungewöhnlich starke Konzentration von Einrichtungen und Betrieben aus dem Gesundheitsbereich in und um Boppard (Krankenhäuser, Altenheime, Behindertenheime und zahlreiche Arztpraxen der verschiedensten Sparten) drängt sich die Einrichtung einer Fachoberschule der Fachrichtung Gesundheit (und Pflege) auf. Das Angebot der Berufsbildenden Schulen kann hiermit sinnvoll ergänzt werden, da diese Fachrichtung von der Höheren Berufsfachschule nicht angeboten werden kann. Für die Jugendlichen eröffnet die Fachrichtung Gesundheit ein äußerst vielseitiges und zukunftssicheres Berufsangebot. Dementsprechend ist das Interesse bei den Schülerinnen und Schülern groß. Leider besteht für Absolventen mit mittlerer Reife in dieser Fachrichtung bisher kaum Gelegenheit zur schulischen Weiterbildung. Tatsache ist aber, dass immer weniger Bewerber direkt nach dem Realschulabschluss in eine Ausbildung drängen, sondern sich überwiegend und bewusst für eine schulische Weiterbildung entscheiden. Was fehlt, ist das entsprechende schulische Weiterbildungsangebot. Die ortsansässigen Einrichtungen und Betriebe des Gesundheitsbereichs bieten eine große Zahl von Arbeitsplätzen in unserer Region an. Der Bedarf an Arbeitskräften kann jedoch nur schwer, mitunter gar nicht durch qualifiziertes Personal abgedeckt werden. Die potentiellen Arbeitgeber begrüßen die Einrichtung einer FOS Gesundheit in Boppard daher ausdrücklich. Das geht auch aus der umfangreichen Bereitstellung von Praktikumsplätzen hervor, die für dieses neue Bildungsangebot benötigtet werden. Da das Konzept stimmig ist und die Einrichtungen und Betriebe des Gesundheitsbereichs für unsere Region von großer Bedeutung sind, haben die Vertreter der Stadt Boppard der Beantragung des neuen Bildungsangebotes einstimmig zugestimmt und dem Kreis für die notwendige Übernahme der Schulträgerschaft finanzielle Unterstützung angeboten. Ein ausreichend großer Raumbestand ist an der Fritz-Straßmann-Schule bereits vorhanden, so dass keine zusätzlichen Investitionen zur Realisierung des neuen Bildungsangebotes an diesem Schulstandort nötig sind. Nun hängt es am Kreis, ob der Antrag auf Errichtung der FOS Gesundheit gestellt werden kann. Hier besteht die Gefahr, dass ein schlüssiges und langfristig für die Region gewinnbringendes Konzept mit schlichtem Hinweis auf die derzeit allgegenwärtige Finanznot vorschnell abgeblockt wird. Bleibt zu hoffen, dass die Abstimmungsberechtigten im Kreis am 8. und 22. März Kosten und Nutzen des neuen Bildungsangebotes für unsere Region objektiv und zukunftsorientiert abwägen! Zu Wahlkampfzeiten wurde die Förderung der Bildung von allen Parteien werbewirksam postuliert. Im geltenden Koalitionsvertrag, der in den ›10 Punkten für ein starkes Deutschland‹ zusammengefasst ist, liest man unter Punkt 6: »Deutschland wird Bildungsrepublik. Der Bund wird seine Ausgaben für Bildung und Forschung bis 2013 um 12 Mrd. Euro erhöhen. Wir wollen das Ziel, 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Bildung und Forschung auszugeben, so früh wie möglich erreichen. (...)« Es wird sich bei den Abstimmungen im Rhein-Hunsrück-Kreis zeigen, wie ernst solche Programme zu nehmen sind.

Fanfarenzug Grün-Weiß Bad Salzig e.V.
Jahreshauptversammlung am Samstag, 13. März
Bad Salzig.
Die Jahreshauptversammlung des Fanfarenzuges Grün-Weiß Bad Salzig e.V. findet am Samstag, 13. März um 19.30 Uhr im Vereins- und Kulturzentrum ›Alter Bahnhof‹ in Bad Salzig statt. Vor der Versammlung ist um 18.00 Uhr eine Hl. Messe für die Lebenden und Verstorbenen des Fanfarenzuges in der Pfarrkirche St. Ägidius. Alle Mitglieder wurden bereits persönlich, form- und fristgerecht auf dem Postwege eingeladen. Neben der Ehrung langjähriger treuer Mitglieder finden diesmal wieder Vorstandswahlen statt. Der Vorstand freut sich, wenn an der Messe und der anschließenden Jahreshauptversammlung möglichst viele Mitglieder teilnehmen.


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VVV Bad Salzig blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück
Bad Salzig.
Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) Bad Salzig konnte der 1. Vorsitzende Bernd Minning den zahlreich erschienenen Mitgliedern im Geschäftsbericht für das Jahr 2009 erneut von der erfreulichen Entwicklung des Vereins sowie den zahlreichen Projekten des VVV Bad Salzig berichten. Ein Schwerpunkt der Vereinsaktivitäten lag im Jahr 2009 bei den im Herbst 2003 begonnenen Umbaumaßnahmen an der Grillhütte und deren unmittelbaren Außenumfeld. So wurde im Frühjahr 2009 der Grill erneuert und im November mit der Sanierung des Sanitärbereichs begonnen. Der Vorstand hofft, dass die Umbaumaßnahmen an der Grillhütte bis zum 100-jährigen Jubiläum des VVV Bad Salzig im Jahre 2012 komplett abgeschlossen sein werden. Des Weiteren wurden im Rahmen der Pflege und Instandhaltung von Wanderwegen in und um Bad Salzig Schritte zur Aufwertung des Aussichtspunkts ›Hochleiblick‹ unternommen. In Zusammenarbeit mit dem Bauhof und dem Forstamt Boppard wurde die Platzfläche mit einer Lavalitdecke befestigt und zur Sicherung an der Böschungskante große Douglasienstämme platziert. Durch Baumrückschnitt konnte die Sicht auf den Ortsbezirk Weiler deutlich verbessert werden. Wanderer, die den neuen Rundwanderweg Hochleiweg bewandern, werden nunmehr einen der schönsten Aussichtspunkte im Welterbegebiet vorfinden. Am VVV-Umwelttag 2009 konnte dank der tatkräftigen Unterstützung durch zahlreiche Helfer eine beachtliche Menge Unrat entlang der Wanderwege in Bad Salziger Gemarkung beseitigt werden. Ebenfalls nicht unerwähnt blieb das Auf- und Abhängen der Weihnachtsbeleuchtung, das unter großer Beteiligung vieler Helfer und VVV-Mitglieder wieder reibungslos verlief. Nachdem der Vorstand beschlossen hatte, die große Weihnachtsbeleuchtung aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen nach und nach auf LED-Technologie umzustellen, wurde im letzten Jahr die erste Investition in diese Richtung getätigt und ein neues Element angeschafft. Weitere erfolgreiche Projekte in 2009 waren z.B. der Blumenschmuckwettbewerb, die Anbringung von bemalten Tafeln an den Innenwänden des Mauselochs, die Veröffentlichung sowie Neuauflage des II. Bandes der Bad Salziger Schulchronik sowie die Erneuerung der Mauerumrandung am Schiffermast. Mit einem kurzen Ausblick auf die beabsichtigten Projekte für 2010 schloss der Geschäftsbericht. Im Anschluss an die Verlesung des Kassenberichts durch Kassenwart Guido Gras bescheinigten die Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenführung, so dass abschließend dem Vorstand von der Versammlung einstimmig Entlastung erteilt und für die geleistete Arbeit im Jahr 2009 gedankt wurde. Auf der Tagesordnung stand weiterhin auch die Nachwahl von 2 neuen Vorstandsmitgliedern. Die Position des Pressewarts des VVV war schon seit längerem vakant – hierfür konnte im April 2009 Katharina Amani gewonnen werden, die seitdem das Amt kommissarisch ausübte und nun gewählt wurde. Der langjährige Wegewart Heinrich Bock verabschiedete sich nach 14 Jahren erfolgreicher Tätigkeit zum Wohle des VVV. Zum neuen Wegewart wurde Jürgen Meurer gewählt. Nach dem ›offiziellen Teil‹ folgte ein Diavortrag von Herrn Kamp zum Thema ›Bad Salzig im Wandel der Zeit‹. Dieser wurde von den Anwesenden mit großem Interesse aufgenommen.


Der erste Vorsitzende Bernd Minning bei der Verabschiedung des alten und Begrüßung des neuen Wegewarts Heinrich Bock und Jürgen Meurer.

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Sebapharma: Vorreiter des Aufschwungs
Rekordergebnis für Bopparder Familienunternehmen
Bad Salzig.
Mit einem Rekordumsatz von über 106 Millionen Euro (Vorjahr: 97 Millionen Euro) konnte die Sebapharma GmbH & Co. KG mit Sitz in Boppard das im Januar ausgelaufene Geschäftsjahr abschließen. Bereits im Dezember 2009 überschritt das Unternehmen die Erfolgsmarke von 100 Millionen und verzeichnete zum 31. Januar 2010 den höchsten Umsatz der 42jährigen Firmengeschichte. Diese positive Entwicklung entspricht einem Gesamtumsatzzuwachs von 9,6 % im Vergleich zum Vorjahr. »Wir sind sehr stolz auf dieses hervorragende Resultat. Zuversicht und Leistungsbereitschaft, aber auch unser konsequenter Qualitätsanspruch sind die wesentlichen Faktoren, die uns so erfolgreich durch die wirtschaftlich schwierigen Monate geführt haben«, freut sich Dr. Heinz Maurer, Unternehmensgründer und Vorsitzender der Geschäftsleitung der Sebapharma über die Bilanz. Mit einem zweistelligen Plus von 11,4 % konnte insbesondere das Inlandgeschäft im Markt der medizinischen Hautpflege deutlich ausgebaut werden. Auch das konjunkturbedingt schwierige Exportgeschäft trug mit einem Zuwachs von rund 6,8 % zum diesjährigen Rekord bei.
sebamed: Vertrauen in die Marke sichert Erfolg
Die äußerst positive Entwicklung im Inland ist nicht zuletzt auf die starken sebamed Klassiker zurückzuführen. So wurde allein das sebamed Compact Waschstück - das in seiner Urrezeptur 1967 erstmalig vom Band lief - im letzen Jahr über 1,4 Millionen Mal verkauft. Etablierte Produkte wie sebamed Frische Dusche oder sebamed Every Day Shampoo zählten ebenfalls zu den stärksten Umsatzträgern. »Gerade in wirtschaftlich turbulenten, angespannten Zeiten setzen Kunden auf bewährte Produkte. Es wird weniger experimentiert, das Geld gezielt nach Preis/Leistungs- Erwägungen eingesetzt. Da die Marke sebamed ein sehr hohes Vertrauen bei den Kunden genießt, konnten wir mit unseren Klassikern, aber auch mit unseren wissenschaftlich fundierten Produktinnovationen punkten«, erläutert Dr. Rüdiger Mittendorff, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftleitung und u.a. verantwortlich für das Sebapharma Inlandsgeschäft.
sebamed: Wachstumskurs in Osteuropa und Asien
Ein deutliches Umsatzplus im Exportgeschäft verzeichnete Sebapharma im vergangenen Jahr u. a. in den asiatischen Märkten. Besonders beliebt waren in diesen Ländern die sebamed Reinigungsprodukte sowie die Baby sebamed Linie. Auch der Osteuropäische Raum entwickelte sich für Sebapharma äußerst positiv. »Das Exportgeschäft hat sich trotz negativer Prognosen überraschend gut entwickelt. Das bestätigt uns in unseren Zielen, die Märkte in Asien und Osteuropa noch deutlich auszubauen. Wir werden in diesem Jahr erstmals sebamed in Russland auf den Markt bringen und sehen gerade dort im Hinblick auf unsere qualitätsorientierte Zielgruppe ein enormes Potential,« erklärt Thomas Maurer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung, die internationale strategischen Pläne für das Unternehmen.

BCV Stampespänz 1974 e.V. Buchholz
Buchholz.
Nachdem unsere diesjährige Session nun seit einigen Wochen vorbei ist, wollen wir nochmals an die diesjährigen tollen Erfolge für den BCV und damit für Buchholz erinnern. Mit Prinz Jürgen I. vom Stampesstiesel und ihrer Lieblichkeit Prinzessin Pia I. von der Kröpplingsburg samt ihrem Gefolge starteten die Aktiven des BCV schon am 11. November 2009 mit viel Stimmung in die Karnevalssession. Die Stimmung war während der gesamten Zeit phänomenal und fand ihren Höhepunkt auf unserer 2. Sitzung am 13. Februar. Die BCV- Mitglieder Sabrina Thielgen, Sabine Ternes und Klaudia Kneip wurden vor der 2. Sitzung für langjährige Verdienste im BCV mit der RKK- Ehrenmedaille in Bronze ausgezeichnet. Des Weiteren wurde unser ehemaliger Sitzungspräsident Jo Pütz zum Ehrenmitglied des BCV ernannt. Dieter Thur vom Neu Hardenberger Carnevalsverein besuchte in diesem Jahr zum 25. Mal in Folge eine unserer Karnevalssitzungen. Hierfür wurde er ebenfalls zum Ehrenmitglied ernannt. Unsere zweite Sitzung wurde auf Video aufgenommen und kann von jedem Interessierten zum Selbstkostenpreis von 12 Euro erworben werden. Bestellungen bitte per E-Mail an joerg.mueller@omnihydraulik.de oder gerd@hannermail.de. Auf unseren Sitzungen haben unsere Bambinis und Stippeföttcher eine Sammlung für die Erdbebenopfer in Haiti durchgeführt. Es wurden insgesamt 267,39 Euro gesammelt. Der BCV hat diesen Betrag auf 333,00 Euro aufgestockt. Dieser wurde an die Initiative ›Bündnis Entwicklung Hilft‹ der ARD überwiesen. Wir danken allen Spendern für Ihren Einsatz. Wie auch in den vergangenen Jahren nahm der BCV wieder mit einer großen Abordnung am Bopparder Abendumzug, sowie am Rosenmontagszug in Oppenhausen teil. An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an unsere Sicherheitsbegleiter und unseren Fahrer Dominik Kneip. Nach dem Rosenmontagszug in Oppenhausen konnten wir unser Prinzenpaar für die Session 2010-2011 verkünden. Mit Prinz Reimund I. vom Hohenroth und Prinzessin Elke I. vom Rosenrondell werden wir auch in der nächsten Session wieder mit Volldampf durchstarten. Wir freuen uns alle sehr darauf! Den Abschluss fanden dann am Faschingsdienstag Elferrat, Garde und Gefolge mit unseren beiden Prinzenpaaren nach einem Fackelzug von der ›alten‹ Prinzenresidenz über die ›neue‹ Prinzenresidenz zu einem gemeinsamen Abendessen. Hierbei wurde dem ›alten‹ Prinzenpaar für die tolle Session gedankt und das „neue“ Prinzenpaar willkommen geheißen. Ebenfalls wurden unsere langjährigen Gardemitglieder Sabrina Thielgen und Janka Zindorf verabschiedet, da sich beide für ein Auslandsjahr in Australien bzw. Neuseeland entschieden haben. Wir wünschen beiden Tänzerinnen viel Spaß und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen. Zum Schluss wollen wir nochmals allen Aktiven, Helfern und vor allem dem ersten Buchholzer Prinzenpaar danken.

Jahreshauptversammlung Förderverein Innenrestaurierung
Herschwiesen.
Die Mitglieder des Fördervereins Innenrestaurierung Pfarrkirche St. Pankratius Herschwiesen werden zur Mitgliederversammlung am Sonntag, 21. März um 18.00 Uhr ins Dorfgemeinschaftshaus Herschwiesen eingeladen. Auf der Tagesordnung steht u.a. Rechenschaftsbericht, Entlastung und Neuwahl des Vorstandes. Insbesondere wird über den Verfahrensstand der geplanten Restaurierung und Vorhaben in 2010 informiert. Der Vorstand freut sich über eine große Beteiligung.

Festwochen 60 Jahre Geselligkeitsverein Herschwiesen
Festkommers – Spider Murphy Gang – Theater
Herschwiesen.
Am 2. April wird der Geselligkeitsverein 60 Jahre jung. Grund genug für den Verein, diesen Anlass mit ein paar schönen Festtagen zu würdigen. So werden die Mitglieder am 10. April, bei einem Festkommers in der Niederkirchspielhalle, dem Vereinsgeburtstag ehren. Ein abwechslungsreiches Festprogramm, bei dem verschiedene Vereinsgruppen mit Vorträgen unterhalten, einige Gratulanten ihre Aufwartung machen und die Harmonie Halsenbach den musikalischen Rahmen gestaltet, werden den Abend sicher unvergesslich machen. Weiter gehen die Festwochen mit der Pankratiuskirmes vom 12. – 17. Mai. Von Live-Disco mit der Coverband ›Lanzer‹ am 12. Mai bis hin zur Tanzveranstaltung mit der ›Sunshine Dance Band‹ am Kirmesmontag hat der Geselligkeitsverein wieder einiges im Angebot. Eigentlicher Höhepunkt in diesem Jahr ist dann aber doch der 15. Mai. Im Verlauf ihrer Deutschland Tour 2010, macht die Spider Murphy Gang einen Abstecher nach Herschwiesen. Mit ihren Rock´n Roll Klassikern, wird die ›bayrische Band‹ das Festzelt gewiss zum Toben bringen. Umrahmt wird das Konzert von der Band ›Online‹ die, vor und nach dem Auftritt der Spider Murphy Gang, zum Tanzen einlädt. Auch unsere Theatergruppe ›Die Däkta‹ beteiligt sich an den Feierlichkeiten. Denn sie selbst haben ebenfalls ein Jubiläum. Theateraufführungen waren schon immer hin und wieder in der Vereinsgeschichte zu sehen, doch vor 20 Jahren tat sich die Theatergruppe ›Die Däkta‹ zusammen und mauserte sich seit dem, mit ihren jährlichen Theatervorstellungen, zu einem festen Bestandteil des Vereinslebens. Ihr Stück ›Nichts als Kuddelmuddel‹, ein Schwank in 2 Akten von Jürgen Hörner, wird in diesem am Jahr am 4. und 5. Juni als Freilichttheater im Pfarrgarten der Pankratiuskirche gespielt. Der Geselligkeitsverein Herschwiesen würde sich natürlich in seinem Bemühen zur Bereicherung des Kulturlebens im Niederkirchspiel bestätigt fühlen, wenn wieder viele Besucher das umfangreiche Angebot annehmen würden und unser nettes Dörfchen mit ihrem Besuch erfreuen. Weiter Infos über unsere Veranstaltungen und über den Ticketverkauf finden man unter: www.gv-herschwiesen.de


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Generalversammlung: Musikverein zieht Bilanz für das Jahr 2009
Holzfeld.
Vor Beginn der Generalversammlung zeigten die in Ausbildung befindlichen Musiker und Nachwuchsmusiker ihr Können. Danach eröffnete der 1. Vorsitzende, Johannes Link, die Sitzung. Er begrüßt die zahlreich erschienen Anwesenden. Mit einer Schweigeminute wurde der inzwischen Verstorbenen gedacht. Zunächst trug der Vorsitzende die Mitgliederstatistik vor. Danach hat der Verein, Stand 31.01.10, insgesamt 83 Mitglieder, 18 Aktive, 6 Personen befinden sich in der Ausbildung. Sorge bereiten zur Zeit die Abgänge von Aktiven, die aus beruflichen oder sonstigen Gründen nicht mehr oder nur unregelmäßig dem Verein zur Verfügung stehen. Abhilfe erhofft man durch die Einbindung der Nachwuchskräfte sowie durch eine geplante Reaktivierung ehemaliger Musiker. Für 2010 will der Verein sich wieder an Kurkonzerten beteiligen sowie die Auftritte im Ort durchführen. Mittels einer Schnupperprobe sollen wieder Kinder und Jugendliche für die Musik begeistert werden. Der Dirigent schloss sich den Worten des Vorsitzenden an. Auch er hofft auf die Nachwuchsarbeit und die Reaktivierung Ehemaliger. Der Kassierer, Hermann Muders, trug den Kassenbericht vor, wobei in diesem Jahr trotz aller Sparmaßnahmen ein Minus zu beklagen war. Ein großer Ausgabenposten waren Instrumentenreparaturen. Die Kassenprüfer, Bernd Frohs und Winfried Link, bescheinigten trotzdem eine gute und ordentliche Kassenführung. Sie empfahlen, die Entlastung des Vorstandes auszusprechen. Als Versammlungsleiter wurde Günther Jansen gewählt. Dieser nahm die Gelegenheit wahr und berichtete von den schwierigen Gründerjahren, die er aktiv miterlebt hat. Sein Appell Schwierigkeiten muss man überwinden, fand allgemeine Anerkennung. Danach beantragte er die Entlastung des Vorstandes, die auch einstimmig, bei Enthaltung des Vorstandes erteilt wurde. Unter Verschiedenes berichtete Rick Vogel von den geplanten Aktivitäten mit den jugendlichen Aktiven. Der Vorsitzende teilte mit, dass 2011 das 40-jährige Bestehen des Vereins gefeiert wird. Weiterhin werden alle Bürger und Bürgerinnen gebeten, Bilder von Ereignissen/Personen, die mit dem Musikverein in Verbindung stehen, bei Eva Link abzugeben. Eva wird kurzfristig die Bilder vervielfältigen und dann an die Besitzer zurückgeben. Mit Dank an die Anwesenden für eine harmonische Mitgliederversammlung schloss der Vorsitzende, Johannes Link, die Versammlung.




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40 Jahre SPD und kein bisschen müde
Udenhausen.
Höhepunkt der jüngsten und sehr gut besuchten SPD Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Buchholz-Udenhausen, war die Ehrung der langjährigen Mitglieder Horst Finkenberg, Peter Gipp, Klaus Masur und Peter Ternes (nicht anwesend) für ihre 40-jährige und die Ehrung von Irene Gipp für ihre 10-jährige Mitgliedschaft und Treue zur SPD. Der Ortsvereinsvorsitzende Michael Römer stellte in seiner Laudatio das jahrzehntelange Engagement der Geehrten für die Sozialdemokratie heraus und lobte ihre Verdienste und ihr Engagement für die Stadt Boppard und den Ortsbezirk Buchholz - denn, Jubilare mit 40-jähriger Mitgliedschaft in der SPD können auf bewegte und äußerst spannende Zeiten zurückblicken. Sowohl Horst Finkenberg, als auch Peter Gipp wirkten und wirken noch heute in verantwortungsvollen Positionen sowohl auf Parteiebene, als auch in zahlreichen Ämtern. Michael Römer stellte klar, dass man mit den Auszeichnungen auch die Hoffnung ausspreche, dass die geehrten Mitglieder noch viele Jahre im SPD Ortsverein Buchholz-Udenhausen mitwirken und dem Nachwuchs der Partei auch in den nächsten Jahren weiterhin mit Rat und Tat ihrer weitgespannten politischen Erfahrungen zur Verfügung stehen werden. Der SPD Ortsverein Buchholz-Udenhausen kann sich mit Stolz auf seine langjährigen Mitglieder berufen. Nachdem das Vorstandsmitglied Hans Gick den Jubilaren die Urkunden und Präsente für ihre langjährige Mitgliedschaft und Treue zur SPD überreichte, fand die Mitgliederversammlung einen ruhigen und harmonischen Ausklang.


Das Foto zeigt v.l.n.r.: Horst Finkenberg, Peter Gipp, Irene Gipp, Michael Römer, Hans Gick und Klaus Masur.

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