Förderverein bewirtete die Eltern und Gäste der Schulanfänger Kamp-Bornhofen. Nachdem Kinder und Eltern der neuen ersten Klasse mit einer gelungenen Feier in der Grundschule Kamp-Bornhofen begrüßt worden waren, sorgte der Förderverein mit Kaffee, Sekt und Knabbereien für einen angenehmen Aufenthalt der Eltern auf dem Schulhof. Die Kassiererin Ulla Hayer freute sich über die Spendeneinnahmen und zudem über einige neue Mitglieder, die dem Verein spontan beitraten. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Helferinnen und Helfer die den Förderverein bei dieser Veranstaltung tatkräftig unterstützten.
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Gewerbegebiet Zug um Zug umsetzen Gemeinderat fasste Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Kamp-Bornhofen. Konsequent und Schritt für Schritt absolviert die Gemeinde den Ablaufplan zur Realisierung des Gewerbegebietes zwischen Lidl und Kläranlage am Ortsausgang. Vorletzte Sitzung wurde dem Planungsbüro Hachenberg vom Hunsrück der Auftrag erteilt, vergangene Woche beriet der Gemeinderat bereits den vorgelegten Bebauungsplanentwurf für dieses wichtige Projekt. Mit einigen kleinen Änderungen beschloss der Gemeinderat einstimmig die Planung und fasste den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan. Damit ist der Startschuss für das formelle Verfahren zur Schaffung des Baurechts, welches etwa ein Jahr in Anspruch nehmen wird, erfolgt. Im Rahmen einer Anliegerversammlung wurden am vergangenen Dienstag auch alle Grundstückseigentümer über die näheren Planungen und weiteren Schritte informiert. Ein evtl. erforderliches Umlegungsverfahren kann erst etwa Mitte nächsten Jahres eingeleitet werden, wenn Baurecht vorliegt.
Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes bald fertig Einweihungsfeier findet am 02. Oktober 2010 statt Kamp-Bornhofen. Einen umfassenden Sachstandsbericht gab der Ortsbürgermeister in der jüngsten Sitzung dem Ratsgremium zum Baufortschritt bei der Sanierung des Bahnhofsumfeldes ab. Eine reibungslose Abstimmung der Baumaßnahme mit der unmittelbaren Nachbarschaft sowie informative und rege besuchte wöchentliche Baustellentermine sorgten für eine erfolgreiche Umsetzung der durch den Gemeinderat vorgegebenen Sanierungsziele. Erfreut konnten die Anlieger und die interessierte Bevölkerung vor Ort feststellen, dass die beauftragte Baufirma gute Arbeit abgeliefert hat. Erleichtert war man auch, dass die Entsorgung des Erdaushubs im unmittelbaren Untergrundbereich um das Bahnhofsgebäudes nicht die Belastung des ersten Bauabschnitts hatte und daher Mehrkosten bei der Entsorgung von nur rund 6.000 € verzeichnet wurden. Einziges Manko war der beim Aushub zufällige Fund eines Kabelkanals, der zu Mehrkosten für die erforderliche Schließung desselben von 3.000 € führte. Beide Sonderposten wurden im Rahmen einer Eilentscheidung mit den Beigeordneten und Fraktionsvorsitzenden bewilligt und nun nachträglich vom Gemeinderat einstimmig genehmigt. Nach Fertigstellung der Tiefbau- und Pflasterarbeiten erfolgte nun die Aufstellung der Fahnenmasten, Abfallkörbe und Ruhebänke. Die Aufstellung der durch den Verein für Heimatgeschichte gestalteten Info-Tafel zur Geschichte des Bahnhofsumfeldes sowie die Begrünung der Anlage stehen im September an. Da auch die Kolping-Kapelle mit der aufwendigen Innensanierung ihrer Räumlichkeiten im Obergeschoss des Bahnhofsgebäudes fertig ist, steht der Einweihungsfeier am neu gestalteten Bahnhofsumfeld nichts mehr im Wege. Diese Feier findet statt am Samstag, 2.10.2010, 15.00 Uhr, zu der natürlich unser Staatssekretär Roger Lewentz als Ehrengast erwartet wird. Im Anschluss die Thematik zum Baufortschritt informierte der Ortsbürgermeister auch ausführlich über den Sachstand in punkto Kosten und Finanzierung dieser aufwendigen Dorferneuerungsmaßnahme. Für die drei Sanierungsschritte in den Jahren 2009 bis 2011 wurden Gesamtkosten in Höhe von 426.000 Euro zu Grunde gelegt. Hierfür wurde ein Zuschuss der Landesregierung in Höhe von 341.000 Euro (80%) bewilligt, ohne den diese Maßnahme überhaupt nicht möglich gewesen wäre. Die Kolping-Kapelle als Partner und Nutzer des oberen Teils des Bahnhofsgebäudes bringt einen Anteil in Form von förderfähigen Eigenleistungen in Höhe von 30.000 Euro ein, zusätzlich konnte die Gemeinde auch hocherfreut einen weiteren Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro aus Mitteln der Denkmalpflege für die aufwendige Fassaden-Sanierung des Bahnhofgebäudes erhalten. Unterm Strich verbleibt bei der Gemeinde ein überschaubarer Eigenanteil, der bei einer enormen Wertsteigerung des gemeindlichen Infrastrukturvermögens von rund einer halben Million Euro verschmerzbar ist. Einig war sich das Ratsgremium in der Frage, das der hintere Geländeteil rheinabwärts auf Grund der wenig sinnvollen Nutzungsmöglichkeit in seinem Zustand belassen wird und statt dessen in 2011 unter anderem eine Sanierung des Daches am Bahnhofsgebäude mit geschätzten Kosten von rund 20.000 Euro vorgenommen werden soll. Außerdem ist die Herrichtung der Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Bahnhofsgebäudes zur multifunktionellen Nutzung von Vereinen, Familien, Senioren und Jugendlichen geplant. Für letztere Nutzergruppe wurde eine Herrichtung der Kellerräume als Jugendräume überlegt, diese Gedanken aber wieder verworfen, denn alleine die Herstellung eines neuen ersten Rettungsweges (die vorhandene schmale Kellertreppe kann maximal als 2. Rettungsweg verwendet werden!) würde sowohl baulich als auch finanziell kaum lösbare Probleme verursachen. Mit der genauen Planung für den letzten Bauabschnitt in 2011 werden sich die Ratsgremien Ende des Jahres beschäftigen, wenn alle Gewerke und Maßnahmen dieses Jahres abgerechnet sind und fest steht, wie viele Gelder noch zur Verfügung stehen. Vorsorglich hat der Ortsbürgermeister schon mal einen „Nachschlag“ an Zuschussmitteln beantragt, da im Zuge der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen doch einige unvorhersehbare Dinge finanziert werden mussten.
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