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Landgasthof Zum Mühlchen - Kulinarische Reise ins Mittelalter
Donnerstag, 11.03.2010
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Stadthalle Boppard

Premiere des Kulturfestivals Boppard 2010 !
Das Kulturfestival Boppard, das im vergangenen Jahr erstmals durchgeführt wurde, hat seine Feuertaufe bestanden. Die beiden Spielzeiten im Frühjahr und Herbst 2009 wurden von den Kulturinteressierten der Region begeistert angenommen. Die logistischen Verbesserungen, nummerierte Plätze und Online-Tickets zum Selbstausdrucken, haben sich bewährt; daher wird dieser Service den Gästen weiterhin angeboten. Die Bopparder Gastronomie-Betriebe ›Bopparder Culinarium/Restaurant Severusstube‹ und das „Weinhaus & Restaurant Römerburg“ bieten in der nun anstehenden Spielzeit jeweils samstags im Kleinen Saal der Stadthalle kulinarische Spezialitäten an. Ab 17.30 Uhr heißt es dann: Kultur & Kulinarisches. Die Schulen im Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal haben das Angebot zum Besuch des Kulturfestivals rege genutzt. Im vergangenen Jahr waren über 500 Schülerinnen und Schüler zum Theaterbesuch in Boppard. Auch für die anstehende Theater-Saison sind die Schulen erneut eingeladen. Die rheinland-pfälzische Landesregierung fördert das Festival in außerordentlicher Weise. Ohne diesen großzügigen Zuschuss wäre die Durchführung dieses Festivals nicht möglich. Trotz schwierigster wirtschaftlicher Bedingungen unterstützt die heimische Wirtschaft das Kulturfestival Boppard auch in diesem Jahr. Die Hauptsponsoren Kreissparkasse Rhein-Hunsrück, Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück, RWE sowie der Zweckverband UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal tragen mit ihrem Beitrag dazu bei, dass das kulturelle Angebot in der Region aufrecht erhalten wird. Die BOMAG, die Sebapharma und das Hotel Ebertor fördern dankenswerterweise als Repräsentationssponsoren einige ausgewählte Theateraufführungen. Es bleibt dabei. Trotz verschlechterter Finanzlage hält die Stadt Boppard an dem gut eingeführten Kulturfestival Boppard fest. Kulturarbeit ist für uns eine politische Pflichtaufgabe. Ich mache mir einen Satz des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zu eigen, der einmal gesagt hat: »Bei uns muss die kulturelle Grundausstattung, einschließlich der damit verbundenen Traditionspflege, als Pflichtaufgabe der öffentlichen Hände und nicht als freiwillige Leistung nach Lust und Laune begriffen werden.« In Boppard und darüber hinaus im umliegenden UNESCO-Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal leisten wir unseren Beitrag zur stetigen Fortentwicklung der kulturellen Landschaft, so Bürgermeister Dr. Walter Bersch anlässlich der Vorstellung des neuen Spielplans. Bei der Premiere am 12. März spielt die Badische Landesbühne den Schiller-Klassiker ›Die Räuber‹. Tags darauf spielt das Landestheater Detmold ›Nora oder Ein Puppenhaus‹ von Henrik Ibsen. Am zweiten Festival-Wochenende (19. bis 21. März) steht dann ›Leonce und Lena‹, das bekannte Lustspiel von Georg Büchner auf dem Spielplan. Ein Highlight der Theater-Reihe ist ›Tannöd‹, ein Krimi nach dem gleichnamigen Buch von Andrea M. Schenkel, der den Deutschen Krimipreis erhalten hat und derzeit in den Kinos läuft. Zum Abschluss des ersten Teils der Spielzeit gastiert am 21. März die Villa Musica mit der ›Bläserserenade mit Mozart‹ in der Stadthalle Boppard.


Kulturfestival in der Stadthalle Boppard
Die Räuber - Drama von Friedrich Schiller- am Fr. 12.03.2010 – 19.30 Uhr - Badische Landesbühne Bruchsal
Boppard.
Das Drama entstand während Schillers Jugendphase, in welcher er an Herzog Karl Eugens Militärakademie in Stuttgart studierte und unter dem Drill der dort herrschte, litt. Die Uraufführung der Räuber 1782 am Mannheimer Nationaltheater löste beim Publikum die heftigsten emotionalen Reaktionen aus und führte zu einem seltenen Theaterskandal, der den Dichter zur Flucht vor dem württembergischen Herzog ›ins badische Ausland‹ zwang und ›über Nacht‹ zum gefragten Theaterautor avancieren ließ. Die Tragödie handelt von den beiden ungleichen Brüdern Karl und Franz von Moor, die jeweils auf ihre eigene Art gegen ihren Vater und das Staatswesen rebellieren: Karl, der verzogene Lieblingssohn des Grafen von Moor führt als Student in Leipzig ein ausschweifendes Leben. Als er merkt, wie sehr sein Vater dies missbilligt, schreibt er ihm einen Brief, in dem er ihn um Vergebung bittet. Doch sein Bruder Franz, der sich als Zweitgeborener vom Vater zu wenig beachtet und wegen seiner äußeren Gestalt von der Natur benachteiligt fühlt, hat es sowohl auf Karls Erbe als auch auf dessen Geliebte Amalia abgesehen und entschließt sich zur radikalen Intriganz, um das Begehrte zu erlangen. Franz fälscht Briefe, die den ›Alten Moor‹ dazu bewegen, Karl zu verstoßen. Als Karl von der vermeintlichen Hartherzigkeit des Vaters erfährt, fühlt er sich zutiefst gekränkt und gründet eine Räuberbande, mit der er eine ganze Welt zugrunde richten will, um eine neue, bessere zu bauen: Mit den Worten: »Glück dem unter euch, der am wildesten, am grässlichsten mordet«, stachelt er seine ins Abseits geratenen Kommilitonen zu einem bewaffneten Freiheitskampf an und schwört der Gruppe ›Treue und Gehorsam bis in den Tod‹. Während der kalt-rationale Franz im väterlichen Schloss seine hinterhältigen Pläne umsetzt und den Vater vom Thron stürzt, entstehen in Karls Räuberbande immer größere Spannungen. Der kaltblütige Spiegelberg versucht einen Teil der Räuberbande gegen Karl aufzuhetzen und nicht alle Räuber verfolgen die ›edlen‹ Ziele ihres Hauptmanns, der nur an Ausbeutern und Unterdrückern Rache nehmen will. Karl wünscht, die Bande nie gegründet zu haben und sehnt sich zurück nach Hause, nach Vergebung und in die Arme seiner Geliebten Amalia. Als er mit seinen Räubern in den Wäldern seiner Heimat lagert, erkennt er die Machenschaften seines Bruders und will sich an ihm rächen. Mit den Folgen ihrer Handlungen konfrontiert, müssen am Ende beide Brüder erkennen, dass es für sie kein zurück mehr gibt. Schillers Erstling hat seit seiner Uraufführung nichts von seiner enormen Sprengkraft verloren: Bis heute steht dieser Klassiker des Sturm und Drang für das Infragestellen der bestehenden Gesellschaftsordnung durch die junge Generation und zeigt eindrücklich, unter welchen Bedingungen leidenschaftliche Utopisten und radikale Vernunftmenschen monströse Züge annehmen können. Eintritt: 19 Euro/22 Euro | Abo ab 60 Euro | Info: 06742-3888 | Online-Tickets: www.boppard-stadthalle.de


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›Nora oder Ein Puppenhaus‹ von Henrik Ibsen beim Kulturfestival Boppard
Boppard.
Das Landestheater Detmold spielt am Samstag, 13. März, 19.30 Uhr beim Kulturfestival Boppard das Schauspiel Nora oder Ein Puppenhaus: Bei den Helmers läuft´s prima: Torwald Helmer macht Karriere in einem renommierten Kreditinstitut, seine Frau Nora sorgt stets für gute Laune beim Gatten und den Kindern. Längst vergessen sind die finanziellen Bedrängnisse der Vergangenheit, das Familienglück ist ungetrübt. Doch das „Puppenheim“-Idyll ist mit einer Notlüge erkauft worden. Vor Jahren fälschte Nora aus Liebe zu ihrem schwer erkrankten Mann eine Unterschrift, um ein Darlehen zu bekommen. Ohne sein Wissen rettete sie damit sein Leben, heimlich zahlte sie auch den Kredit fast vollständig ab. Dem einstigen Geldgeber aber, Rechtsanwalt Krogstad, der nunmehr in Torwalds Bank angestellt ist, droht die Entlassung. Um dies zu verhindern, erpresst er Nora mit dem Wissen um ihre Tat. Sie soll sich bei ihrem Mann für ihn einsetzen. Wie reagiert Torwald auf die Enthüllung ihres unrechtmäßigen Handelns? Er hätte dies niemals gebilligt. Nora will das, was sie aus innerster Überzeugung tat, unbedingt verteidigen. Eine Frau kämpft rigoros gegen die Konventionen, um ihr Selbstwertgefühl zu wahren. 1879 löste das einen Skandal aus. Ibsens Studie einer Gesellschaft, in der die Normen selbstverständlich über die Menschlichkeit gestellt werden, beeindruckt bis heute durch psychologische Genauigkeit und die Aktualität der dargestellten Probleme. Tickets ab 19 Euro sind im Internet unter www.boppard-stadthalle.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Tickets und Abonnements ab 60 Euro gibt es auch bei der Tourist Information Boppard | Tel. 06742-3888. Weitere Infos: www.kulturfestival-boppard.de. Das Bopparder Culinarium/Restaurant Severusstube bietet zu dieser Vorstellung ein Kombi-Ticket ›Kultur & Kulinarisches‹ an. Telefonisch buchbar unter 06742-3218.





Große Multivisions-Show in der Stadthalle Boppard –
Namibia - Durchs Land der Mitternachtssonne
Boppard.
Am Sonntag, 14. März, 15.00 Uhr präsentiert der Weltenbummler Reiner Harscher erstmals eine Multivisions-Shows in der Stadthalle Boppard. Namibia - Die höchsten Sanddünen der Wüste Namib, das Tierparadies der Etosha-Ebene, die Skelettküste, wo der Atlantik die Wüste trifft, schließlich die einmalige Sumpflandschaft des Okawango-Deltas - und außerdem: in Swakopmund spricht man deutsch. Über 9 Monate war Reiner Harscher im südlichen Afrika, vor allem in Namibia, unterwegs. Die neueste Produktion ›Namibia – Mythos südliches Afrika‹ zeigt die einzigartige, oft malerische und bizarre Natur eines der schönsten Länder Afrikas. Der Reisende mit der Kamera führt auch kurz nach Botswana, hinein in Afrikas letzte große Wildnis und ins blühende südafrikanische Namaqualand. Mit Geländewagen und Zelt waren Reiner und Karin Harscher auch unterwegs zu einem der traditionellsten Völker Afrikas, den Himba. Die Halbnomaden schützen Ihren Körper noch heute mit einer Paste aus Fett und Gesteinspuder, ihre Kleidung machen Tierhäute, ihr Reichtum sind Rinder statt Geld. Mit seiner Kamera ging Reiner Harscher auf Spurensuche in der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwest-Afrika. In Windhoek, Swakopmund und Lüderitz trifft er die Nachfahren deutscher Siedler und Diamant-Sucher und findet überraschend viel Deutsches wie Kegelclubs und Gesangvereine. Der Zuschauer dieser sehr aufwändig produzierten Multivision spürt die endlose Weite Afrikas, den Zauber und die Anziehungskraft der Wüste zwischen den goldenen Dünen des Sossusvlei. Die Leinwandreise geht über oft schnurgerade Straßen und Sandpisten zu den spektakulären Landschaften Namibias, hin zum märchenhaften Köcherbaumwald, hinein in den Fish-River Canyon, dem ›Grand Canyon Namibias‹, zu den blauen Buchten der Walfisch Bay, zur Spitzkoppe, dem ›Matterhorn Namibias‹, und immer wieder taucht da die Sandwüste der Namib auf. Reiner Harscher, der ›Reisende mit der Kamera‹ fotografierte Leoparden und Löwen bei ihren rasend schnellen Jagden. Er folgte den Elefantenherden ins Okawangodelta, eines der letzten Tierparadies unserer Erde. Die Zuschauer lernen einige der schönsten Lodges Namibias kennen und erleben mit den Viktoria-Fällen das großartigste Wasserspektakel Afrikas. Die Leinwandreise führt auch ins südafrikanische Namaqualand, dann, wenn sich hier eines der großen Naturwunder unserer Erde vollzieht und die Halb-Wüste sich für ein paar Tage mit einem auf der Welt einzigartigen Blütenmeer überzieht. Die Multivision wird von Reiner Harscher auf spannende Weise live erzählt, ist mit poetischen afrikanischen Texten geschmückt und wird auf großer Panorama-Leinwand projiziert. Am gleichen Tag um 18.00 Uhr geht es weiter mit der Multivisions-Show ›Norwegen – Hurtigruten‹. Weitere Infos unter www.das-kaleidoskop.de. Tickets gibt es unter www.boppard-stadthalle.de, in der Tourist Information Boppard sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.


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Multivisions-Show in der Stadthalle Boppard
Norwegen - Hurtigruten
Boppard.
Durchs Land der Mitternachtssonne - am Sonntag, 14.März, in der Stadthalle Boppard.
Es ist das Land der großen Stille, das Land der Fjorde und einer grandiosen Natur. Die Zuschauer begleiten den Weltenbummler Reiner Harscher auf dieser Leinwandreise durch das Reich der Mitternachtssonne, sie erleben die verzaubernde Einsamkeit des Winters ebenso wie die leuchtenden Farben des Sommers. Auf Schiffen, zu Fuß und mit dem Auto ist der Fotograf Reiner Harscher seit mehr als 27 Jahren in dem großen Nordland unterwegs. Mit den Schiffen der legendären Hurtigrute fuhr er durch die auf der Welt einzigartigen norwegischen Fjorde. Auf der Leinwand ist die atemberaubende Gewalt der gigantischen Wasserfälle zu erleben, die über zahllose Kaskaden in die tiefen Fjorde stürzen. Mit Zelt und Rucksack folgte der Reisende mit der Kamera dem Ruf des Goldregenpfeifers in die raue Landschaft der Hardanger Vidda, eines der größten zusammenhängenden Wildnisgebiete Europas. Ganz im Norden des Kontinents wanderte er zu den majestätischen Vogelfelsen, dorthin wo Lappland im Eismeer endet. Reiner Harscher führt seine Leinwand-Passagiere zu den wildromantischen Schönheiten der Lofoten, eine durch die Gletscher der Eiszeit geformte Inselkette, die sich über 200 Kilometer in den Atlantik hineinschiebt. Die brillante Panoramaprojektion und spektakuläre Kamerafahrten lassen die Zuschauer die einzigartigen norwegischen Landschaften hautnah auf der Leinwand erleben. Die Natur dominiert in Norwegen, doch da ist auch der Zauber der alten Hansestadt Bergen. Rainer Harscher lädt zu einem Leinwandabenteuer ein, das die ganze Wildheit, Schönheit und Romantik Norwegens lebendig macht. Weitere Informationen: www.das-kaleidoskop.de. Die Multivisions-Show ›Norwegen – Hurtigruten‹ beginnt am Sonntag, 14. März, um 18.00 Uhr. Am gleichen Tag um 15.00 Uhr findet die Veranstaltung ›Namibia - Mythos südliches Afrika‹ statt. Tickets gibt es im Internet unter www.boppard-stadthalle.de, in der Tourist Information Boppard, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.


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